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Gustav Klimt: Adele Bloch-Bauer I, 1907 Öl, Silber und Gold auf Leinwand 138 × 138 cm Neue Galerie (New York), Foto: Wikipedia
Gustav Klimt: Adele Bloch-Bauer I, 1907 Öl, Silber und Gold auf Leinwand 138 × 138 cm Neue Galerie (New York), Foto: Wikipedia

Warum sind der Jugendstil und Gustav Klimt noch heute so beliebt? 

Gustav Klimt  (* 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien; † 6. Februar 1918 in Wien) gilt als einer der talentiertesten, umstrittensten, authentischsten, bekanntesten und interessantesten Künstler des Jugendstils und der Jahrhundertwende.

Facettenreichtum, inhaltliche Komplexität und subtile, anmutige Erotik kennzeichnen seine Werke. Gleichzeitig prägen üppige Goldtöne und opulente Fresken zahlreiche Arbeiten des gebürtigen Wieners.

Klimt, der Zeit seines Lebens von Selbstzweifeln, Unsicherheit und subjektiv erlebter Unglücklichkeit getrieben war, schuf mit seinen Exponaten Werke mit Ausnahme- Charakter und leitete die Wiener Moderne ein.

Seine Werke faszinieren bis heute Kunstkenner aus aller Welt und erzielen Rekordpreise, sofern die kostbaren Stücke denn tatsächlich zum Verkauf stehen.

Sein im Jahre 1907 entstandenes Werk „die goldene Adele“ bzw. „Adele Bloch-Bauer I“, das als eines der Meisterwerke des österreichischen Künstlers zu klassifizieren ist, und mit Adele Bloch- Bauer die Gattin eines ehemaligen aus Wien stammenden Zuckerindustriellen porträtiert, wurde im Jahre 2006 für eine Summe von 107 Millionen Euro bzw. 137 Millionen US-Dollar verkauft.

Demnach markiert dieser Verkaufspreis die objektiv höchste Summe, die bis dato für ein Kunstgemälde bezahlt wurde. Somit ist das Werk Klimts als eines der verhältnismäßig teuersten und wertvollsten Gemälde der Welt einzustufen.

Seine Bilder sind bis heute in der ganzen Welt berühmt und hochbegehrt und üben eine ungebrochene Faszination auf Menschen aller demographischen Alters- und Gesellschaftsschichten aus.

Er schuf wunderschöne und zeitlose Ölgemälde, die bewusst mit den stereotypen Mustern der klassischen Malerei zu Zeiten der Jahrhundertwende brechen und laut Experten als „gemaltes Kunstgewerbe“ einzuordnen sind.

Seine Werke lösen bei Beobachtern unweigerlich Andächtigkeit aus. Charakteristisch für Klimt sind laut Kunsthistorikern zudem seine „Materialbilder“, die eine Vielfalt an unterschiedlichen Materialien vereinen.

Primär ist der Sohn eines Goldgraveurs und Goldschmiedes allerdings für seine eindrucksvollen Frauenbildnisse, Allegorien, Zeichnungen, Deckenbilder und Landschaftsmalereien bekannt.

Insbesondere seine Zeichnungen sind selbstständige Arbeiten hervorragender Qualität. Frauen zählten tatsächlich zu den beliebtesten Kunstmotiven des enfant terribles und „Womanizers“ der internationalen Kunstszene.

Warum ist Gustav Klimt bis heute generationenübergreifend populär?

Gustav Klimt: Danae, 1907, 77 × 83 cm, Öl auf Leinwand, Privatbesitz Wien, Foto: Wikipedia
Gustav Klimt: Danae, 1907, 77 × 83 cm, Öl auf Leinwand, Privatbesitz Wien, Foto: Wikipedia

Klimt gilt aufgrund seiner visionären, selbstbestimmten, innovativen Arbeiten als einer der objektiv bedeutendsten und talentiertesten Künstler der Jugendstilbewegung.

Mit seinem unverwechselbarem Stil, der die Werte der Jugendstilperiode in Perfektion personifiziert, beschritt er Pfade, die bis dato kein anderer Künstler eingeschlagen hatte und legte die Basis für eine Erweiterung des gängigen Kunstverständisses.

Klimt schuf Werke von hoher malerischer Bedeutung, die die Stilwende in der Kunstszene befeuerten. Aufgrund dieser Aspekte ist der Künstler bis heute so extrem populär und beliebt. Der Kraft, die seine Arbeiten entfalten, kann sich tatsächlich niemand entziehen.  

Ausnahmetalent Klimt 

Aufgrund seines außergewöhnlichen Zeichentalentes besteht Klimt bereits im zarten Alter von 13 Jahren mit Bravour die anspruchsvolle Aufnahmeprüfung der Kunstgewerbeschule in Wien, die während der Belle Èpoque unter der Herrschaft von Kaiser Franz-Jospeh und Sissi neben Paris als schillernde Kulturhauptstadt Europas gilt.

Der junge Mann legt binnen kürzester Zeit erfolgreich die Prüfung zum Meisterschüler ab und formiert sich zusammen mit seinem Bruder Ernst und dem gemeinsamen Freund Franz Matsch zur Künstlercompagnie, die ein eigenes Atelier in Wien bezieht.

Gustav Klimt rebelliert gegen stereotype Muster in Gesellschaft und Kunst

Gemeinsam veredeln sie Räume der „Hermesvilla“, die Kaiserin Sissi und ihrem Gatten Farnz-Joseph als prunkvolles Nebenschloss dient, mit opulenten Deckengemälden. Sowohl die Privatgemächer als auch das Turmzimmer des einstigen Kaiserpaares wurden mit Gemälden der Künstlercompagnie verziert.

Zusätzlich versah Klimt die Stiegen des Wiener Burgtheaters zur Zufriedenheit der breiten Masse mit seiner Arbeit.

1894 bestückte er die Decken der Wiener Fakultäten für Jura, Philosophie und Medizin mit Frauenbildnissen, die nach Ansicht der Professoren „zu nackt“ und „zu erotisch“ ausgefallen seien und dem ästhetischen Empfinden der Mehrzahl massiv widersprechen würden.

Dies löste einen Skandal in der Wiener Kunstszene sowie in der österreichischen Gesellschaft aus. Die Diskussion um die neue Art der Malerei Klimts wurde daraufhin bis in das österreichische Parlament getragen.

Als Reaktion darauf klassifizierten Fachleute die neuen Werke Klimts als Exponate ohne malerische Bedeutung. Der Maler blieb von diesen Entwicklungen unbeeindruckt und sandte eines seiner umstrittenen Werke zur Pariser Weltausstellung, wo es mit der Goldmedaille für seinen hohen künstlerischen Wert prämiert wurde.

Secessionsgebäude, Wien
Ausstellungshaus der Wiener Secession, 1898

Insbesondere Exponate, die rund um das Zeitfenster des Jahres 1897; der Gründung der Wiener Secession, entstanden und die Werte der Jugendstilperiode par exzellence verkörperten, erregten nachhaltiges Aufsehen.

Demnach zeigte das im Jahre 1902 veröffentlichte Gemälde Beethovenfries Nackte, deren Schamhaare öffentlich zu sehen sind.

Im Verbund der Wiener Secession“ wurde er zu einem anderen Maler, der verstärkt nicht leicht zu entschlüsselnde Allegorien erschuf.

Gustav Klimt: Beethovenfries, Die feindlichen Gewalten, 1901
Gustav Klimt: Beethovenfries, Die feindlichen Gewalten, 1901

Zu Weltruhm gelangte der bescheidene Sohn eines Goldschmiedes im Zuge seiner „Goldenen Periode“, deren sinnliche und strahlende Exponate von aufwändigen und üppigen Goldverzierungen und prächtigen in symphonischer Einmaligkeit ausgebreiteten Goldtönen geprägt sind und das Tor zu einer neuen Welt im Mikrokosmos der Kunst aufgestoßen haben.

Die dreidimensionale Einlagerung des Porträts in Ornamente und Verzierungen stand hierbei klar im Vordergrund.

Dies schürte die Diskussion in der Kunstszene, ob derartige Werke noch als Kunst oder als herausragende Arbeit eines Goldschmiedes zu verstehen sind.

Allgemein gültige Anerkennung dieser Erweiterung des gängigen Kunstverständnisses durch Fachleute, erhielt die Maxime Klimts erst nach seinem Ableben.

Der Kuss – Liebespaar Gustav Klimt, 1908/09 Öl auf Leinwand 180 × 180 cm Österreichische Galerie Belvedere, Foto: Wikipedia
Der Kuss – Liebespaar Gustav Klimt, 1908/09 Öl auf Leinwand 180 × 180 cm Österreichische Galerie Belvedere, Foto: Wikipedia

Während der Phase der „Goldenen Periode“ entstand das Werk „Der Kuss“, das als bekanntestes Exponat dieser Schaffensperiode des Malers einzustufen ist.

Inspiriert wurde der Maler hierbei von byzantinischen Mosaiken, die er auf einer Reise nach Ravenna betrachtete und bewunderte. „Der Kuss“ gehört aktuell zu einer der verhältnismäßig meist produziertesten Motive der Kunstgeschichte.

Mosaikfeld mit Kaiser Justinian, San Vitale, Ravenna
Mosaikfeld mit Kaiser Justinian, San Vitale, Ravenna, 6. Jahrhundert

Zeit seines Lebens gehörte der Wiener zu den am besten bezahlten und umschwärmtesten Künstlern seiner Zeit.

Die Werke Klimts drücken demnach die fortwährende Ambivalenz aus, die mit der Person Gustav Klimt und seinem Schaffen verknüpft sind.

Gustav Klimt fungiert als Vorreiter und einflussreicher Pionier der Jugendstilperiode 

Gustav Klimt gründete gemeinsam mit anderen Künstlern im Jahre 1897 die Wiener Secession, die bewusst mit dem traditionellem Kunststil brechen, zeitgenössische Kunst aus der Gegenwart heraus kreieren und sich von den Arbeiten klassischer Künstler distanzieren wollte.

Die Wiener Secession war vorwärts gerichtet, lehnte Spießigkeit, reaktionäre Muster und die Imitation klassischer Stile rigoros ab.

Der Porträtmaler malte daher das, was ihm gefiel und nicht was das Publikum oder die klassische Kunstszene verlangte. Deshalb provozierten und polarisierten viele seine Arbeiten wie etwa die Deckenmalereien in der Universität zu Wien die konservative Kunstwelt.

Anstatt ausschließlich die Schönheit der portraitierten Nackten darzustellen, bildete er ebenso ihre natürliche Hässlichkeit ab. Da er die Frauen im Rahmen der Deckenmalereien nicht ausschließlich als überhöhte Göttinnen darstellte, sondern authentisch als „Nachbarin von nebenan“ zeigte, stieß dies viele konservative Wiener ab. Hier stellt sich Klimt in die Tradition von Caravaggio.

Die feine Wiener Gesellschaft hofierte den Porträtmeister in erster Linie wegen seiner erotischen Ausstrahlung, die seine weiblichen Porträts transportierten.

Trotz des Ausnahmecharakters seiner Arbeiten, wurden seine Exponate zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Seiten der deutschsprachigen Kunstkritiker als „Dekorationsmalerei“ abgetan und deshalb weitgehend von damaligen Kunstexperten ignoriert.

Gustav Klimts Werke erschienen in der Zeitschrift „Jugend“

Die frühen Werke Klimts, erschienen in der Münchener Illustrierten Jugend, die ein innovatives Konzept verfolgte und danach strebte die Moderne in den Vordergrund zu rücken, reaktionäre Denkmuster auszuhebeln und unterhaltsam zu sein.

Der Fokus des Magazins lag primär auf der Darstellung von Kunst, die der Art Nouveau entsprach.

Dieser Stil war der, der durch die Jugend propagiert wurde und unter der vorwärts gewandten Masse stetig an Popularität gewann.

Demnach avancierte die Zeitschrift ungewollt zum Namensgeber für die Stilperiode des Jugendstils. Klimt zählt bis heute zu den bedeutendsten und populärsten Vertretern des Jugendstils, der die Werte der Jugendstilbewegung in Perfektion personifiziert.

Anstatt historische Stile zu imitieren, schuf er Werke, die die Stilwende in der Kunst nachhaltig befeuerten, Aufbruchstimmung verkörperten und eine Abkehr von der künstlerischen Nachahmung hin zur Moderne einleiteten.

Zeitloser Jugendstil prägt demnach die faszinierenden Arbeiten des talentierten Malers. Somit fungiert er als Symbolfigur für die Durchsetzung der Moderne in der österreichischen und in Wien ansässigen Kunstszene.

Handgemalte Ölbilder in Form einer Gemäldekopie mit partieller Vergoldung bringen die brillanten Werke Gustav Klimts in die eigenen vier Wände

Zafrane.de - screenshot
Zafrane.de – screenshot

Handgemalte Kopien mit einzigartiger, filigraner Detailarbeit und partieller Vergoldung eröffnen kunstaffinen Menschen die Möglichkeit die Faszination des Jugendstils wahlweise authentisch in die eigenen vier Wände, das Büro oder die Geschäftsräume einziehen zu lassen.

Handgemalte Ölbilder erwecken das Faszinosum Klimt zum Leben und machen seine Werke in Form einer hochwertigen Gemäldekopie erschwinglich. Zeitloser Jugendstil der Superlative ist auf diese Weise unabhängig von Kunstausstellungen und Galerien jederzeit erlebbar.

Die Jugendstilbilder, die optional mit erlesenem, edlem Blattgold, Bronzepulver, Weißgold oder Muschelgold verziert und in authentischer Klimtmanier gefertigt sind, geben das außergewöhnliche Flair der Originalwerke wieder und entfalten eine ebenso fesselnde Wirkung auf den Betrachter wie die jeweiligen Originalexponate.

Unter folgendem Link können sich kunstaffine, ästhetikliebende Personen den Traum von einer erlesenen Kopie mit lebendiger Ornamentsprache und außergewöhnlich edlen Verzierungen der Werke Klimts erfüllen.

Zafrane.de - screenshot
Zafrane.de – screenshot

Auf Wunsch erhalten potentielle Käufer handgemalte, filigrane Kopien der Original- Exponate Lebensbaum, der Kuss sowie Erwartung und Erfüllung, die eine Hommage an die „Goldene Periode“ Klimts darstellen und das Phänomen Klimt für alle greifbar werden lässt.

Durch die eindrucksvollen Goldverzierungen, die in stilvoller Klimt-Manier in die Gemäldekopien eingebettet sind, erhalten die Bilder einen exklusiven Stellenwert.

Erlesene Kopien sind mit einem passenden Rahmen zusätzlich zu veredeln

Passende Rahmen für die Gemälde, die mit Blattgold, Weiß-, Muschelgold und exklusivem Bronzepulver veredelt sind, sind ebenso unter dem oben genannten Link erhältlich.

Derartige Rahmen sind mit jeweils schmalen-, mittleren- und breiten Profilbreiten unter 5 cm bzw. zwischen 5 und 10 cm sowie mit einer Profilbreite von mehr als 10 cm verfügbar. Wahlweise sind die Rahmen zudem in den Stilrichtungen Barock, Biedermeier, Klassizismus, der Gründerzeit oder der Jugendstilperiode verfügbar.

Zusätzlich sind die Modelle in Form von Furnier-, Naturholz-, Pfeifen-, Platten- und Stilrahmen zu erwerben.

Blau, Bordeaux, Braun, Gold, Grün, Hell, Rot, Schwarz, Silber und Weiß dienen als verfügbare Farben für die jeweiligen Rahmen.

Im Idealfall sind die hochwertigen Klimt- Kopien in einen erlesenen Rahmen im Stil der Jugendstilperiode einzufügen.

Die Kombination von Jugendstilwerk und zugehörigem Rahmen bildet eine stimmige Symbiose, die die natürliche Strahlkraft der Kopie gekonnt unterstreicht und die Werte der Jugendstilbewegung eindringlich in den Mittelpunkt treten lässt.

Eingebettet in einen Goldrahmen in Jugendstil-Design erhalten die erlesenen, detailverliebten und strahlenden Kopien, durchsetzt mit klimtschen Motiven eine zeitlos- elegante Optik.

Die Vergoldung des Rahmens huldigt der „Goldenen Periode“. Gleichzeitig steht das Material für Exklusivität, Prestige, Macht und Unsterblichkeit und unterstreicht die Arbeiten des vorwärtsgewandten, chronisch unglücklichen und zweifelnden Pioniers der Kunst- Szene. (Text: zafrane.de)


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