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Von A bis Z im Z-Bau

10. November 2016 bis 13. November 2016

Marianne Vordermayr "Notizen zur Veränderung" 2015 Video 2:30 min

Von A bis Z eröffnet am Donnerstag, den 10. November 2016 um 19 Uhr im Z-Bau.

Die Gruppenausstellung versammelt Arbeiten von acht Künstlerinnen und Künstler aus Nürnberg und Karlsruhe.

Von A bis Z – Ausstellungskonzept

Von A bis Z ist ein Ausstellungsprojekt von acht jungen, künstlerischen Positionen aus Nürnberg und Karlsruhe, das den Umgang der Künstler mit den Ergebnissen ihrer gefiltert wahrgenommenen Umwelt behandelt.

Folgend der Prämisse „Wahrnehmung passiert da, wo die Aufmerksamkeit ist“ zeigt jede künstlerische Position ihre individuelle Sicht auf die uns umgebende Welt und den Alltag in all seinen Facetten.

Dabei wird einerseits mit unterschiedlichen Medien gearbeitet, die von Malerei und Zeichnung über Fotografie bis Video und installativen Arbeiten reichen.

Außerdem wird eine ambivalente Bandbreite dieser Sortierungsversuche der äußeren sowie inneren Wahrnehmungseindrücke wiedergegeben.

In einer bewussten Abgrenzung zum Realen geben die Positionen von Ludwig Hanisch, Marc Héron und Karina Kueffner Aufschluss über innere Wahrnehmungsprozesse und Welten.

So führt Ludwig Hanisch den Betrachter in eine Art Paralleluniversum, das einer optischen Mischung aus Traum und Computerspiel gleicht.

Ludwig Hanisch "Rückblende" 2016 Acryl auf Papier 188 x 131 cm
Ludwig Hanisch: „Rückblende“ 2016, Acryl auf Papier, 188 x 131 cm

Auch Marc Herons Arbeiten gehen von Traumrealitäten und Phänomenen aus, die in der Wirklichkeit nicht zu finden sind und gegenstandsbezogenen Charakter verhaftet sind.

Marc Héron "ohne Titel" 2014 Fotografie
Marc Héron: „ohne Titel“, 2014, Fotografie

Karina Kueffner beschäftigt sich in konkret anmutenden Malereien mit der Reduktion der eingesetzten Mittel sowie zeitlicher Beschränkung und Konzentration innerhalb des Malprozesses.

Karina Kueffner "untitled (tent)" 2015 Tempera, Textil auf Holzrahmen 125 x 165 cm
Karina Kueffner: „untitled (tent)“, 2015, Tempera, Textil auf Holzrahmen, 125 x 165 cm

Kerstin Dollhopfs Videoarbeiten spiegeln groteske Situationen im Alltag. Auch die Malereien verstehen sich als surreale, traumartige Ambivalenzen.

Kerstin Dollhopf "Frankenfrau im Schwarzwald" 2015 Aquarell auf Papier 24 x 15 cm
Kerstin Dollhopf: „Frankenfrau im Schwarzwald“, 2015, Aquarell auf Papier, 24 x 15 cm

Anders bei Marianne Vordermayr, Julia Steiger, Matthias Höppel und Thomas Dawidowski. Ihren Ausgangspunkt bilden Wirkungsweisen, die der realen Umwelt entlehnt sind.

Die Spannung von Vergangenheit zu Gegenwart sowie die Veränderung von Raum, Zeit und Erinnerung sind Motive, die die Arbeiten von Marianne Vordermayr charakterisieren.

Julia Steiger nimmt das Phänomen der Erinnerung ebenfalls zum Anlass, um aus flirrenden, gewonnenen Eindrücken der Natur eine Art Idealbild ihres inneren Erlebens wiederzugeben.

Julia Staiger "ohne Titel" 2015 Acryl auf Leinwand 130 x 150 cm
Julia Steiger: „ohne Titel“, 2015, Acryl auf Leinwand, 130 x 150 cm

Matthias Höppels Arbeiten sind von Humor und Offenheit gekennzeichnet, indem er äußere Handlungsabläufe in lockerer Art und Weise persifliert.

Matthias Höppel "Bakemono" 2016 Linoldruck zweifarbig auf Papier 15 x 21 cm
Matthias Höppels, „Bakemono“, 2016, Linoldruck zweifarbig auf Papier, 15 x 21 cm

Nüchtern dagegen übersetzt Thomas Dawidowski naturwissenschaftliche Phänomene und macht sie dem Betrachter durch einen intuitiven und poetischen Ansatz erfahrbar.

Thomas Dawidowski "ohne Titel (Hexagon) 2014 Plexiglas, Elektromotore, Labor-Netzgeräte, Aluminiumrohr, Holz und Wasser ca. 160 x 160 cm, Höhe variabel
Thomas Dawidowski, „ohne Titel (Hexagon), 2014, Plexiglas, Elektromotore, Labor-Netzgeräte, Aluminiumrohr, Holz und Wasser, ca. 160 x 160 cm, Höhe variabel

 

DIE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER

aus NÜRNBERG:

aus KARLSRUHE:

  • Marco Héron
  • Thomas Dawidowski
  • Kerstin Dollhopf
  • Julia Staiger

R A H M E N P R O G R A M M / P E R F O R M A N C E

Das Projekt Von A bis Z umfasst neben den Arbeiten der vorgestellten Künstlerinnen und Künstler ein Programm an ausgewählten Sound-/Akustikperformances und sowie eine Food-Performance.

Die Performances finden während der Ausstellungszeit statt und bieten den Besuchern die Möglichkeit, neben der visuellen Betrachtung, weitere Sinne und folglich Wahrnehmungsmöglichkeiten zu öffnen.

  • Donnerstag, 10.11., 20 Uhr: Oskar Bonstroke (Nürnberg/New York/Tokio) Percussion, Instrumental
  • Donnerstag, 10.11., 21:30 Uhr: POLIZEI (Future-E-Drums (Michael Knife), Synthi (Marcop), Bass (Philizist) = Holiday Wave)
  • Samstag, 12.11., 20 und 21 Uhr: Friedrich Rausch (Mannheim), Drone Doom, Pychedelic Singer-Songwriter
  • Sonntag, 13.11., 11 – 15 Uhr: Steffi Weigl (Nürnberg) Performative Kochinstallation

Besucherinformationen zur Ausstellung Von A bis Z

  • Dauer: 11.11. – 13.11.2016
  • Vernissage: Donnerstag, 10.11.16 um 19:00 Uhr
  • Öffnungszeiten: Freitag, 16:00 – 22:00 Uhr; Samstag, 14:00 – 22:00 Uhr; Sonntag, 11:00 – 18:00 Uhr
  • Adresse: Z-Bau, Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg
  • Webseite Z-Bau

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Unterstützung der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler.

Titelbild: Marianne Vordermayr, „Notizen zur Veränderung“, 2015, Video, 2:30 min

Details

Beginn:
10. November 2016
Ende:
13. November 2016
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Veranstaltungsort

Z-Bau
Frankenstraße 200
Nürnberg, Bayern 90461 Deutschland

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