Kleine Formate in der Städtischen Galerie Schwabach

Kleine Formate, Künstlerbund Schwabach

Der Künstlerbund Schwabach lädt zu seiner letzten Ausstellung des Jahres in die Städtische Galerie im Bürgerhaus ein. Das „Finale“, so ihr Obertitel, bestreiten in diesem Jahr 18 Mitglieder des Künstlerbunds und ein Gast aus Schwabach. Sie zeigen Malerei und Plastik als „Kleine Formate“.

Kleine Formate, Künstlerbund Schwabach

Kleine Formate in der Städtische Galerie im Bürgerhaus Schwabach

  • Vernissage: 28. November 2014, um 19 Uhr.
  • Ausstellungsdauer: 29. November – 28. Dezember 2014
  • Adresse: Städtische Galerie Bürgerhaus, Königsplatz 29, 91126 Schwabach
  • Öffnungszeiten: Donnerstag & Freitag: 11:00-18:00 Uhr , Samstag: 10:00-13:00 Uhr, Sonntag und Feiertag: 13:00-16:00
  • Internet: www.kuenstlerbund-schwabach.de

Die Schwabacher Kunsthistorikerin Dr. Christine Demele wird die Werkschau vorstellen.

Ob etwas Kunst ist oder nicht, entscheidet weder die Größe noch die investierte Arbeitszeit, das wusste schon Albrecht Dürer. Er schrieb, „dass mancher mit der Feder in einem Tag etwas auf ein kleines Papier zeichnen kann, das kunstvoller und besser ist, als das große Werk eines anderen, der daran ein Jahr mit höchstem Fleiß gearbeitet hat“.

Auch Joseph Beuys fand es fragwürdig, „ob so genannte große oder Hauptarbeiten die wichtigsten sind“. So haben nun 19 Bildhauer und Maler ihre in Zentimetern gering ausgeprägten Werke zu einer Ausstellung versammelt, die den Maßstäben der Städtischen Galerie meterhoch genügt. „Kommen, staunen, genießen“, lautet die Botschaft.

Für Künstlerbund-Vorsitzende Margot Feser beendet das „Finale“ ein äußerst erfolgreiches Ausstellungsjahr 2014. Zehn Werkschauen hat der Künstlerbund in der BürgerhausGalerie auf die Beine gestellt.  Darunter eine mit der Ortung-Preisträgerin aus dem Jahr 2013, Eleni Papaioannou, und einer Meister-Klasse der Nürnberger Akademie.

Bereits seit 1994 gelingt es dem Künstlerbund jährlich einmal Kunststudenten und ihren Professor nach Schwabach zu locken. Im nächsten Jahr wird die Klasse von Prof. Ottmar Hörl in der Städtischen Galerie ausstellen.

Bild v. li: Christine Demele, stellvertretender vorsitzender Manfred Hürlimann und Margot Feser vor den "Windows" von Barbara Graber, Foto: Robert Schmitt
Bild v. li: Christine Demele, stellvertretender vorsitzender Manfred Hürlimann und Margot Feser vor den „Windows“ von Barbara Graber, Foto: Robert Schmitt

Als weiteren Höhepunkt im Verlauf des kommenden Jahres sieht Margot Feser die zweite Reise des Künstlerbunds nach Polen an. Mit Unterstützung des Bezirks Mittelfranken werden zwölf Künstlerbund-Mitglieder in der Baltischen Galerie in Slupsk ihre Werke präsentieren.

2016 folgt der Gegenbesuch polnischer Künstler. 2012 hat der Künstlerbund die erste Reise in die polnische Region Pommorski unternommen. Mit ihr unterhält der Bezirk Mittelfranken seit vielen Jahren eine Regionalpartnerschaft. Wieder beteiligen wird sich die BürgerhausGalerie 2015 auch an der „Biennale der Zeichnung“, bei der verschiedene Künstler in fünf Galerien des Ballungsraums ausstellen. In Schwabach werden Johannes Grützke und das Künstlerbund-Mitglied Diego Bianconi zu sehen sein.

Das Jahr 2016 wartet mit einem außergewöhnlichen Jubiläum auf. Seit 33 Jahren wird dann die Partnerschaft zwischen Stadt und Künstlerbund beim Betrieb der BürgerhausGalerie bestehen. Eigentümer des Galerieraums ist Schwabach. Das Ausstellungsprogramm aber verantwortet völlig eigenständig der Künstlerbund.  Vorstand und Ausstellungsausschuss arbeiten dabei ehrenamtlich.

„Das ist eine seltene, aber gute Konstellation“, betont Margot Feser. Der Künstlerbund trifft die Auswahl der Künstler und schafft den Organisationsrahmen für den Aussteller. Ferner finanziert er Einladungen, Vernissage und Rahmenprogramm. „Wir investieren unserer gesamten Einnahmen in den Betrieb“, sagt Margot Feser.

Insbesondere sind das die Beiträge der 110 Mitglieder des Künstlerbunds: 32 aktive Künstlerinnen und Künstler sowie 78 Fördermitglieder zahlen jährlich jeweils 45 Euro in die Vereinskasse. „Neumitglieder sind immer willkommen“, wirbt Feser. Ein städtischer Zuschuss von 4200 Euro stockt das Budget der Künstlervereinigung auf.

(Pressemitteilung des Künstlerbunds Schwabach, Text: Robert Schmitt)

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