Martin Nill – Nillpop in der Bunsen Goetz Galerie

Ab 12. Juni in Nürnberg

Martin Nill: Transvestit, Ausstellung
Martin Nill: Transvestit, Ausstellung "nillpop" Bunsen Goetz Galerie Nürnberg

Martin Nill – Die Bunsen Goetz Galerie in Nürnberg präsentiert ab dem 12. Juni die Ausstellung „Nillpop“ mit Werken des Künstlers Martin Nill aus Hamburg.

Nillpop – Ein Arrangement an Skurrilitäten des Künstlers Martin Nill in der Bunsen Goetz Galerie

Martin Nill: Wie man unsterblich wird, Ausstellung "nillpop" Bunsen Goetz Galerie Nürnberg
Martin Nill: Wie man unsterblich wird, Ausstellung „nillpop“ Bunsen Goetz Galerie Nürnberg
Martin Nill: maoam, Ausstellung "nillpop" Bunsen Goetz Galerie Nürnberg
Martin Nill: maoam, Ausstellung „nillpop“ Bunsen Goetz Galerie Nürnberg

Martin Nill hat Sinn für das Abseitige und fleißig ist er noch dazu: Eine Figur jeden Tag für sein nillmuseum, das war ein Jahr lang das Pensum von Martin Nill. Alle Details sind perfekt vom Künstler bis ins Kleinste modelliert.

Doch eigentlich kamen die kleinen Figuren aus Polymerton – ein Arrangement an Skurrilitäten – erst später. Alles fing einmal mit überbordender Schaulust an: Martin Nill entdeckte das Diorama für sein künstlerisches Schaffen.

Die Idee mit den Guckkästen war geboren. Zunächst startete Nill mit Idyllen – doch das war irgendwie nicht seine Baustelle. Der Hang zum Düsteren und Abseitigen, zum Hässlichen und Aufrüttelnden setzte sich durch. Kästen mit eingebautem Fenster und Beleuchtung, hinter denen sich wahre Geschichten abspielen.

„Literatur ist definitiv eine Inspirationsquelle“, sagt Martin Nill darüber.

Für Nill bieten sich die Dioramen an, um Dinge ironisch zu benennen und auch mit einer gewissen Scheinheiligkeit zu brechen. „In den kleinen Welten steckt ja auch dieses Spießige – nach dem Motto: Ich erklär‘ dir die Welt aus Spielzeug.“ Dass das nicht geht, lehrt uns der scharfe und düster-heitere Blick des Martin Nill, der mittlerweile aus den Kästen „ausgebrochen“ ist und über 200 Kleinfiguren erschaffen hat, die er seit 2000 in seinem nillmuseum zeigt.

Martin Nill – der Künstler

Martin Nill: Brennende Giraffe, Ausstellung "nillpop" Bunsen Goetz Galerie Nürnberg
Martin Nill: Brennende Giraffe, Ausstellung „nillpop“ Bunsen Goetz Galerie Nürnberg

Martin Nill (Hamburg) wurde 1962 in Aurich geboren. Nach einer Lehre als Steinmetz und Steinbildhauer studierte er in Hamburg Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Kommunikationsdesign.

Mit seinem virtuellen „Nillmuseum“ schuf er sich seit 2000 einen eigenen künstlerischen Kosmos. 2012 nahm er an der CARICATURA VI in Kassel teil.

Martin Nill:klonk-klonk-klonk, Ausstellung "nillpop" Bunsen Goetz Galerie Nürnberg
Martin Nill:klonk-klonk-klonk, Ausstellung „nillpop“ Bunsen Goetz Galerie Nürnberg
Martin Nill: Revolverheld, Ausstellung "nillpop" Bunsen Goetz Galerie Nürnberg
Martin Nill: Revolverheld, Ausstellung „nillpop“ Bunsen Goetz Galerie Nürnberg

NILLPOP in der Ausstellung in der Bunsen Goetz Galerie, Nürnberg

NILLPOP - Martin Nill in der Bunsen Goetz Galerie
NILLPOP – Martin Nill in der Bunsen Goetz Galerie
  • Martin Nill: „Nillpop“
  • Vernissage: Freitag, 12. Juni 2015, 19.00 Uhr
  • Grußwort: Marion Grether, Direktorin, Museum für Kommunikation, Nürnberg
  • Dauer der Ausstellung: 12. Juni bis 11. Juli 2015
  • Öffnungszeiten: Mi.-Fr. 15-20 Uhr, Sa. 11-16 Uhr sowie nach Voranmeldung unter Tel. 0911-307 26 101
  • Ort: White Cube der Bunsen Goetz Galerie, Kressenstr. 11, 90419 Nürnberg
  • Webseite der Bunsen Goetz Galerie

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