Monatlich empfiehlt die Theaterredaktion von kunstnuernberg.de sehenswerte Produktionen aus Theater/Tanz/Performance und informiert über Nürnbergs wichtigste Theatertermine.

This month in performing arts 11-12/2017

 

THEATER SALZ UND PFEFFER
Mr. Pilks Irrenhaus

von Ken Campbells
Regie: Tristan Vogt; 
Spiel: Stefan Moser, Paul Schmidt, Wally Schmidt
Premiere, Samstag, 18. November

Was ist Wirklichkeit in diesem Spiegelkabinett des Autors Henry Pilk? Er schreibt, bis er nicht mehr kann. Er schreibt auf Zigarettenschachteln, Bierdeckel, Servietten, Wände, überall hin. Geschichten über den Menschen, ein Huhn, über Spione, er schreibt bis man nichts mehr unterscheiden kann . . . Wahnsinnig oder genial? Mr. Pilk, die fiktive Gestalt aus der Feder Ken Campbells, liebt den Irrsinn. (…) Ein Panoptikum frivol-gruseliger Absurditäten aus der dunklen Kammer des alltäglichen Schreckens für alle Liebhaber des schwarzen englischen Humors.

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STADTTHEATER FÜRTH
Firebird/Kridt – Danish Dance Theatre, Kopenhagen

Firebird – Igor Strawinsky// Kridt – Musica Adventus (1996)
by Peteris Vasks
Künstlerische Leitung/Choreografie: Tim Rushton
Mi., 22.11.- So., 26.11.2017, jeweils 19.30 Uhr, großes Haus

Bei ihrem ersten Besuch im Stadttheater Fürth haben die Dänen zwei Choreografien im Gepäck. Auf der Grundlage des vollen Orchesterwerkes von Igor Strawinskys „Der Feuervogel“ schafft Tim Rushton eine multidisziplinäre Performance. Im zweiten Teil des Abends zeigt er „Kridt“ (Kreide), das 2005 den renommiertesten dänischen Theaterpreis erhielt, den Reumert-Preis für die „Best Dance Production of the Year“.

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TAFELHALLE NÜRNBERG
Da da ist. Wir sind.

Eigenproduktion der WildeVerwandteProduktionen
Choreografie: Barbara Bess;
Premiere Donnerstag, 23. November 2017, 20:00 Uhr, Tafelhalle

TAFELHALLE NÜRNBERG Da da ist. Wir sind, Foto: Sebastian Autenrieth
TAFELHALLE NÜRNBERG, Da da ist. Wir sind, Foto: Sebastian Autenrieth

Tanz interpretiert Klangkunst in dadaistischer Manier. Die neue Produktion von Barbara Bess setzt sich mit Kunstformen des Dadaismus auseinander und inszeniert ein Bewegungs-Klang- Erlebnis mit einem Klangkünstler und acht TänzerInnen.

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GOSTNER HOFTHEATER
Der Messias

von Patrick Barlow
Inszenierung: Britta Schreiber
Es spielen: Christin Wehner,
Helwig Arenz, Boris Stannek
Premiere: Samstag, 2.12.2017, 20 Uhr

Helwig Arenz, Christin Wehner; Foto: Gisela Hoffmann
Helwig Arenz, Christin Wehner; Foto: Gisela Hoffmann

Ein unkonventionelles Weihnachtsspektakel. Und eine Geschichte von Ambition und Inkompetenz. Das etwas abgerissene Schauspielerduo Olivia und Bernhard wollen ausgerechnet die Weihnachtsgeschichte auf die Bühne bringen. Und das zu zweit. Kein Problem, denken die beiden sonst eher erfolglosen Mimen, und beschließen, alle Rollen einfach selbst zu übernehmen.

Patrick Barlows urkomische und tragische Weihnachtskomödie hat inzwischen Kultstatus wie »Dinner for One« oder »Der kleine Lord«.

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Mehr über das Gostner? Lesen Sie auch unser Interview hier.

STUDIOBÜHNE ERLANGEN
Ich hab die Unschuld kotzen sehen

frei nach dem Roman von Dirk Bernemann
Regie: Elisa Sichelstiel
Konzept: Dennis Dreher, Viktoria Maier, Anastasia Rech
07. / 08. / 15. / 16.12.2017 im Omega in Erlangen, 20:00 Uhr

Studiobühne Erlangen, Ich habe die Unschuld koten sehen
Studiobühne Erlangen, Ich habe die Unschuld koten sehen

Hass, Leben, Angst, Liebe – so unterschiedlich und doch so nahe beieinander.
 Eine Mutter ohne Familie, ein Attentäter mit Erfüllung, eine Prostituierte, gefangen in ihrer eigenen Existenz. So viele Menschen. So viel Erlebtes. So viele Geschichten, die einfach nebeneinander sind. Sich berühren. Und es mag eine noch so kleine Berührung sein, sie alle verbindet etwas. Es spinnt sich ein Faden – und bald ist klar, dass Blut den Faden so rot schimmern lässt.

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Z-BAU NÜRNBERG
Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens

von Roman Ehrlich – Lesung
Di., 12.12.2017, 20 Uhr, Galerie

Gegenwartsliteratur im Z-Bau
Gegenwartsliteratur im Z-Bau, Gestaltung Susanne Wohlfart

Es ist ein außergewöhnliches Projekt, zu dem Christoph sie eingeladen hat. Er ist Regisseur und sie sind Schauspieler, Bühnenbildner, Cutter oder einfach nur Freunde. Sie treffen sich Woche für Woche in einer Kneipe und erzählen sich ihre schlimmsten Ängste (…) Aus ihren Geschichten soll das Drehbuch für den Horrorfilm
Das schreckliche Grauen entstehen. Nach Monaten der Vorbereitung beginnen schließlich die Dreharbeiten und ihnen wird klar, dass Christophs Ideen viel radikaler sind, als sie bisher dachten.

Junge deutschsprachige Gegenwartsliteratur im Z-Bau

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STAATSTHEATER NÜRNBERG
Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

von Joël Pommerat/ Deutsch von Isabelle Rivoal
Inszenierung: Klaus Kusenberg
Premiere: Samstag, 16.12.2017, 19:30 Uhr, Schauspielhaus

Was ist die Liebe in Zeiten von Individualismus und unbegrenzten Wahloptionen? Inspiriert von Arthur Schnitzler, Anton Tschechow und Ingmar Bergmann beleuchtet der französische Autor Joël Pommerat in zwanzig szenischen Miniaturen die Aporien der Liebesbeziehungen im 21. Jahrhundert. Vierundzwanzig Männer und siebenundzwanzig Frauen lässt er in unterschiedlichsten Konstellationen aufeinandertreffen (…)Was, wenn die Liebe zwischen den Menschen gelänge? Es wäre, als würde die Grenze zwischen Süd- und Nordkorea wieder geöffnet. Vielleicht eine Unmöglichkeit – vielleicht eine Utopie, für die es sich zu kämpfen und zu leiden lohnt?

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