Robert Seidel: Schnapsidee im Defet-Haus

5. Juli bis 26. September 2015 in Nürnberg

Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas
Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas

Robert Seidel stellt im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus in Nürnberg aus. Die Ausstellung Schnapsidee kann bis zum 26. September 2015 besucht werden.

Robert Seidel: »Schnapsidee«, Marianne-Defet-Malerei-Stipendium im Defet-Haus Nürnberg

Die Bilder des Leipziger Künstlers Robert Seidel (*1983), Meisterschüler von Neo Rauch, zeichnen sich durch ihre hohe malerische Qualität aus. Sie bestechen durch eine detaillierte Malweise, die mit dem Medium und seinen Möglichkeiten spielt.

Die auf wenige Versatzstücke reduzierte Bildkomposition mit Landschaft, Figur oder Gegenstand werden dabei durch eine stille melancholisch-eindringliche Atmosphäre geprägt.

Die Motive der Kunst von Robert Seidel

Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas
Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas

Die Motive für seine Auseinandersetzung mit der Malerei findet Robert Seidel in der Alltags- und Popkultur.

Oft wirken die Bilder wie Direktimporte aus dem Heldenkosmos der Kindheit und Jugend, als wären die Idole der Adoleszenzzeit direkt in die Malerei übertragen worden: ein Feuerwehrauto, ein Motorrad und Plattencover der Lieblings-bands, aber auch der tapfere Pac-Man, der im Alleingang in einem alptraumhaft-riesigen Labyrinth gegen böse Geister kämpft.

Robert Seidels Technik

Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas
Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas

Diese auf den ersten Blick verspielt wirkende Inspiration ist dabei sehr cool inszeniert und bildet den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit der Malerei. Robert Seidel arbeitet meistens in der klassischen Technik Eitempera auf Leinwand.

Das Bild wird dabei Schicht für Schicht aufgebaut, die durch Abkratzen, Kleben und Schleifen entstandenen Arbeitsspuren bleiben jedoch erkennbar.

Dadurch entsteht ebenso eigenartige wie faszinierende Spannung, die dem Bildraum in die Tiefe erweitert.

Robert Seidels erhält das Marianne-Defet-Malerei Stipendium

Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas
Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas

Robert Seidel wurde von dem Institut für moderne Kunst für das Marianne-Defet-Malerei-Stipendiums nominiert, das im turnusmäßigen Wechsel vom Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft, dem Institut für moderne Kunst und der Kunsthalle Nürnberg vergeben wird.

Ergänzt wird die Ausstellung Schnapsidee am Ende des fünfmonatigen Aufenthalts des Künstlers in Nürnberg durch einen kleinen, gleichnamigen Katalog, der die neuesten Arbeiten Roberts Seidels vorstellt.

Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas
Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas
Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas
Robert Seidel: Ausstellung Schnapsidee im Institut für moderne Kunst im Defet-Haus, © Foto: Uwe Niklas

(Pressemitteilung Institut für Moderne Kunst Nürnberg)

Institut für moderne Kunst im Atelier- und Galeriehaus Defet – Besucherinformationen

  • Eröffnung: Samstag, 4. Juli 2015, 19.00 Uhr, Einführung: Dr. Harriet Zilch, Kunsthalle Nürnberg
  • Ausstellungsdauer: 5. Juli bis 26. September 2015
  • Sommerpause: 9. August bis 8. September 2015
  • Ausstellungsort: Institut für moderne Kunst im Atelier- und Galeriehaus Defet,
    Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
  • Geöffnet: Mittwoch bis Freitag 14.00 – 18.00 Uhr, Samstag 11.00 – 15.00 Uhr
  • Webseite Institut für moderne Kunst

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