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Andreas Kuhnlein – Holzskulpturen in der Bunsen Goetz Galerie

25. September 2015 bis 15. Oktober 2015

Kostenlos
Fallender Torso, © Andreas Kuhnlein

Andreas Kuhnlein stellt seine Holzskulpturen ab dem 25. September 2015 im White Cube der Bunsen Goetz Galerie (Kressenstraße 11, 90419 Nürnberg) aus.

Die Ausstellung Holzskulpturen des Bildschnitzers Andreas Kuhnlein in der Bunsen Goetz Galerie in Nürnberg

Der Rufer, © Andreas Kuhnlein

Der Rufer, © Andreas Kuhnlein

Die Bunsen Goetz Galerie präsentiert erstmals Holzskulpturen des international renommierten Bildhauers Andreas Kuhnlein.

In der aktuellen Ausstellung im White Cube der Bunsen Goetz Galerie zeigt Andreas Kuhnlein Holzskulpturen, die nicht mit Hohleisen, Klöpfel und Schnitzmesser herausgeschält sind, vielmehr bearbeitet er das Holz mit der Motorsäge, womit er Vorsprünge, Schnitte, Zerkleinerungen oder Maserungen im und am Hartholz zeigen kann.

Im Unterschied zu polychromen Skulpturen des Expressionismus oder zu Arbeiten heutiger Künstlerkollegen bei denen die Farbschattierungen des Holzes zumindest partiell übermalt oder verschleiert worden waren, belässt er „sein“ Holz, sei es aus Ulme, sei es aus Eiche, bei seiner natürlichen Struktur und Konsistenz.

Er bedient sich letztlich der natürlichen Eigenschaft des Materials und betrachtet diese auch als wesentliche Komponenten seiner ästhetischen Aussage.

Doch der Bildhauer setzt dieser Naturwirklichkeit seine Kunstwirklichkeit entgegen, die von großer Eigenständigkeit geprägt ist. Kräftig und auch bewusst ruppig gestaltet er seine Menschenbilder, womit dem Betrachter die Wechselwirkung zwischen Volumen und Raum sinnfälliger erscheint.

Das Ein-, Auf- und Unterschneiden des Holzes zerklüftet und entmaterialisiert tendenziell den einstigen Block.

Sinnierende, Eiche, © Andreas Kuhnlein

Sinnierende, Eiche, © Andreas Kuhnlein

Gleichgewicht, Eiche, © Andreas Kuhnlein

Gleichgewicht, Eiche, © Andreas Kuhnlein

Rückblick, © Andreas Kuhnlein

Rückblick, © Andreas Kuhnlein

Boxer, Eiche, © Andreas Kuhnlein

Boxer, Eiche, © Andreas Kuhnlein

Seitenblick, Eiche, © Andreas Kuhnlein

Seitenblick, Eiche, © Andreas Kuhnlein15

Andreas Kuhnlein – Vita und Ausstellungen

  • 1953 geboren in Unterwössen / Chiemgau
  • 1967-72 Schreinerlehre und Arbeit als Geselle
  • 1981-93 Übernahme der großelterlichen Landwirtschaft; dann Schreiner, Bildhauer
  • ab 1983 tätig als freischaffender Künstler; gegenständlich, naturalistische Arbeiten
  • ab 1990 Experimente mit unterschiedlichen Materialien
  • 1992 abstrakte Objekte und Naturraumgestaltung
  • 1993-95 Tischbildnisse
  • seit 1995 expressive Skulpturen aus ganzen Stämmen
  • Bis heute hatte er weit über 180 Einzelausstellungen und mehr als 120 Ausstellungsbeteiligungen in 15 Ländern; sie sind in mehreren Publikationen dokumentiert.

Der Künstler lebt und arbeitet aktuell in Unterwössen/ Chiemgau.

AUSZEICHNUNGEN

  • 1998 Kunstpreis der Deutschen Telekom, München
  • 1999 Kunstpreis der Kur- und Wirtschaftsverbände Bad Wörishofen
  • 2005 Professur an der Kunstakademie in Luoyang, China
  • 2009 Kulturpreisträger des Bezirks Oberbayern
  • 2010 Ellinor Holland Kunstpreis.

2001 übernahm Kuhnlein die künstlerische Gestaltung der Ausstellung Otto der Große, Bayern und Europa, die Begleitausstellung zur Europaratausstellung Otto der Große in Magdeburg. Insgesamt fertigte er dafür 30 Skulpturen.

Im Rahmenprogramm der 29. Ausstellung des Europarates und Landesausstellung Sachsen- Anhalt 2006 Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation errichtete Kuhnlein an zehn Erinnerungsorten Skulpturen, mit denen er historische Persönlichkeiten porträtierte, die einerseits als Identifikationen des heutigen Sachsen-Anhalts gelten und die andererseits mit der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches verbunden sind.

Den Mittelpunkt dieser Kunstaktion bildete das Kulturhistorische Museum Magdeburg, in dem seit 2003 Kuhnleins Version des Magdeburger Reiters steht.

Ebenso fertigte er 2003 die Skulpturengruppe Befreiung für den Märtyreraltar in der Dresdner Kathedrale (Hofkirche).

Außerdem wurde ihm die künstlerische Begleitung für die Landesausstellungen 200 Jahre Franken in Bayern 2006 in Nürnberg und Aufbruch in die Gotik 2009 in Magdeburg übertragen.

2007 gestaltete Andreas Kuhnlein den Andachtsraum im Bendlerblock des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin.

WERKE IM ÖFFENTLICHEN RAUM

  • u.a. Bayerische Staatsgemäldesammlung, Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Kathedrale (Hofkirche),
  • Dresden, Energie- und Wasserversorgung, Dortmund, Stadtmuseum Nikolaikirche, Berlin, Flughafen
  • München GmbH, Kultur- und Bildungszentrum, Kloster Roggenburg, Skulpturenmuseum „Beelden aan Zee“
  • Den Haag, Kurpark Bad Reichenhall, Museen der Stadt Nürnberg, Musee de la Civilisation, Quebec, Kanada,
  • Museum Humanum, Fratres/ Österreich, Deutsche Telekom, München, Kulturhistorisches Museum,
  • Magdeburg, Kulturpark Teachong – Lake, Süd-Korea, Kultur- und Bildungszentrum, Kloster Seeon,
  • Universität Luoyang/ China, Deutscher Ring, Hamburg, Schlossmuseum, Ettlingen, Bendlerblock, Berlin,
  • E.ON Bayern AG, Regensburg.

(Pressemitteilung Bunsen Goetz Galerie)

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Besucherinformationen – Holzskulpturen in der Bunsen Goetz Galerie, Nürnberg

  • Vernissage: Freitag, 25. September 2015, 19.30 Uhr
  • Einführung: Ulrike Götz M.A./ Jan Thorleiv Bunsen – Bunsen Goetz Galerie, Nürnberg
  • Ausstellungsdauer: bis Mitte Oktober 2015
  • Öffnungszeiten: Mi.-Fr. 15-20 Uhr, Sa. 11-16 Uhr sowie nach Voranmeldung unter
  • Ort: White Cube der Bunsen Goetz Galerie, Kressenstraße 11, 90419 Nürnberg

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Details

Beginn:
25. September 2015
Ende:
15. Oktober 2015
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Bunsen Goetz Galerie
Kressenstraße 11
Nürnberg, Bayern 90419 Deutschland