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LOST & FOUND 2 – Ein Kunst-Parcours im Burggraben

16. Mai bis 20. Juni

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Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner

LOST & FOUND 2 – Ein Kunst-Parcours im Burggraben

9 bis 22 Uhr – zwischen Hallertor und Tiergärtnertor

Der Kunst-Parcours „Lost & Found“, der im vergangenen Herbst als Corona-Sonderformat im Stadtpark ein großes Publikumsecho auslöste, geht in die zweite Runde. Dieses Mal wird der Burggraben zwischen Hallertor und Tiergärtnertor von Sonntag, 16. Mai, bis Sonntag, 20. Juni 2021, mit Kunst erfüllt. Zehn Teams mit insgesamt 24 Künstlerinnen und Künstlern schufen 25 Werke, die täglich zwischen 9 und 22 Uhr zu sehen sind. 

„Lost & Found 2“ wird begleitet von Dialogforen des LEONARDO- Hochschulzentrums, von Themenführungen, Insta-Walks und Beiträgen lokaler Nachhaltigkeits-Initiativen. Der Eintritt ist frei. Barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher allen Alters sind willkommen.

Das Projektbüro im Geschäftsbereich Kultur hat erneut Künstlerinnen und Künstler eingeladen, sich eine Partnerin oder einen Partner aus einer anderen Disziplin auszuwählen und ein gemeinsames Werk zu schaffen. Insgesamt sind es elf Künstlerpaare aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Bühnenbild, Malerei, Bildhauerei, Design, Architektur, Figurentheater, Klang- und Medienkunst, die auf das beeindruckende mittelalterliche Ambiente des Burggrabens ortspezifisch reagiert haben. Ihre Werke nehmen die Pandemie und ihre Auswirkungen auf unsere Umwelt in den Fokus. Denn die langanhaltende Pandemiezeit bricht stereotype (Verhaltens-)Muster der Gesellschaft auf, rückt neue Themen in den Fokus, definiert Werte neu.

„Mit dem Kunst-Parcours „Lost & Found 2“ ist es gelungen, der regionalen Kunst- und Kulturszene eine öffentliche Plattform für ihr künstlerisches Schaffen zu geben. Im Nürnberger Burggraben werden, ganz hygienegerecht, Kunst und Kultur sichtbar und präsent. Mein Dank gilt dem mit der Umsetzung betrauten Team der Kulturverwaltung, den Förderern, insbesondere aber den Kunstschaffenden, die das Vorhaben erst möglich gemacht haben“, so die Bürgermeisterin Geschäftsbereich Kultur, Prof. Dr. Julia Lehner.

Möglich macht das Corona-Sonderformat auch die Förderung der N-ERGIE. „Kunst und Kultur gehören zu unserem Leben und wir freuen uns, durch unser Engagement dazu beitragen zu können, dass sie in den nächsten Wochen im Burggraben wieder präsent und erlebbar sind. Mit unserem Publikumspreis schaffen wir zudem eine Möglichkeit der direkten Interaktion zwischen Publikum und Kunst und binden alle ins Geschehen mit ein“, so Heiko Linder, Leiter der Konzernkommunikation der N-ERGIE.

Publikumspreis

Der Hauptförderer N-ERGIE stiftet einen mit 5 000 Euro verbundenen Publikumspreis: Alle Gäste sind eingeladen, bis einschließlich 19. Juni 2021 ihren Favoriten unter den Kunstpaaren zu wählen. Das wird am 20. Juni bei der Finissage und online bekannt gegeben. Unter allen Teilnehmenden werden Eintrittskarten für das Planetarium in Nürnberg verlost.

Sponsoren und Förderer

Gerade in Ausnahmesituationen wie dieser brauchen Kunst und Kultur Sponsoren und Förderer, denen – mehr noch als der Marketinggedanke – die Inhalte wichtig sind. Als Hauptsponsor steht „Lost & Found 2“ die N- ERGIE zur Seite. Sie unterstützt nachhaltige Themen in der Stadt und bleibt auch ihrem langen Engagement für die Kunst treu: Sie stiftet nun analog zur ausgefallenen Blauen Nacht den Publikumspreis. Ihr zur Seite steht als Förderer die KOCHINVEST Unternehmensgruppe, die sich vor allem der Kunstförderung verschrieben hat.

Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner

Umrahmt von der imposanten Kulisse der Sandsteinquader können sich Kunst- und Kulturliebhabende sowie Familien auf eine Erkundungstour begeben und im Rahmen des Publikumspreiswettbewerbs der N-ERGIE ein persönliches Siegerprojekt küren.

Diverse Vermittlungsformate wie Führungen mit dem KPZ, Themenpanels mit LEONARDO und Insta-Walks ergänzen – immer pandemieabhängig – das Programm rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Von 16. Mai bis 20. Juni 2021 wird der Burggraben mit interaktiven Installationen von 9–22 Uhr bespielt. Der Eintritt ist frei. Besucherinnen und Besucher allen Alters sind willkommen. Täglich öffnet von 14–22 Uhr der „kunstgARTen“ am Tiergärtnertor.

Zehn Teams mit insgesamt 24 Künstlerinnen und Künstlern schufen 25 Werke:

  1. Isi Kunath und Nina Metz: Walk on the Weird Side (10-teilig) – Bei einem Spaziergang, einem plötzlichen Luxusgut, Geschichten auf den Grundgehen: Steckt eine Ente dahinter oder doch die Wahrheit?
  2. Benoît Maubrey und Paul Bießmann: Audio Igloo – Kontakt trotz Distanz in einem Iglu: Bloße Bewegungen des Köpers werden in Klängeverwandelt.
  3. Eva Adler und Diana Galli: InSideOut 1-3 (3-teilig) – Skizzierte Räume aus Stahlrohren und Kissen machen die entstandenen Gegensätze sichtbar: Innen und Außen, Isolation und Begegnung, Enge und Weite, Einsamkeit und Gemeinsamkeit.
  4. Super Future Collective und Dominik Schoell: pink void – Wir begegnen einem pinkfarbenen Einschnitt mitten im Burggraben, der die Frageaufwirft: Welche Kluft hinterlässt die Pandemie?
  5. Jan Vormann und Linda Männel: Plastikflut/ Die Natur findet ihren Weg/ Dispatchwork (mehrteilig) – Eine Plastikflut, stellvertretend für den zunehmenden Verpackungsmüll, stürzt sich die Neutorbastion herunter. Leuchtende Plastiksteinen schmücken Mauerlöcher. Eine dendritisch verzweigte Leiter lehnt an der Burgmauer. Mehrere Wege sind möglich. Welcher führt ans Ziel?
  6. Babis Panagiotidis und Rudyard Schmidt: Vogel-Sinnphonie – Es tauchen undefinierbare Vogelstimmen auf. Haben die Vögel einen Zufluchtsort inder lärmenden Innenstadt gefunden oder sind sie in Gefahr?
  7. Wolfgang Karl May und Jakob Wirth: washed away: Ein Triptychon: Burgmauer, Seife und Vergänglichkeit verbinden sich zu einer Installation.
  8. Evi Kupfer und Daniel Cojocaru: Reden über Müll – Ein überdimensionales Dosentelefon stellt das Miteinander, die Diskussionskultur in den Fokus. Zwischen Eltern und Kindern, zwischen Jung und Alt, vielleicht auch mit der Kollegschaft?
  9. Joanna Maxellon und Harald Jantschke: Kolonie – Beim Ausruhen auf farbig-gestalteten Gerüstteilen wechseln wir die Perspektive: Welche neuen Chancen bringt diese Krise mit sich? Welche Verantwortung müssen wir übernehmen?
  10. Inge Gutbrod und Tanja Hemm: transfer: schwingen und schmatzen – Der öffentliche und der private Raum verschmelzen hinter einem Wachsvorhang. Ein Begegnungsort für Mensch, Klänge und Naturmaterialien offenbart sich mit einem sanften Gefühl von scheinbarer Geborgenheit.
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
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Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
Lost & Found 2, Foto: Steffen Kirschner
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Mehr Infos unter:

Weitere Informationen:

https://www.nuernberg.de/internet/nuernbergkultur/lost_and_found_2021.html
https://lostandfound.senf.xyz

Publikumspreis der N-ERGIE:

https://rdir.de/form.action?agnCI=883&agnFN=lost-and-found_uebersicht