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Karin Waßmer – Malerei

© Karin Waßmer

Karin Waßmers Gemälde irritieren, provozieren, gehen unter die Haut. Indem sie tiefer liegende Schichten einer fiktiven Anatomie freilegt, lotet die Malerin die Abgründe menschlicher Existenz aus. Zugleich zeugt ihr expressiver Gestus von ungebrochener Lebensenergie. 

„Karin Waßmers Gemälde irritieren, provozieren. Um das eigentlich nicht Darstellbare darzustellen, hat die Künstlerin eine ganz eigenständige Bildsprache entwickelt. Ihre ausdrucksstarke Figuration ist von unbedingtem Wiedererkennungswert.

Waßmers Umgang mit der menschlichen Anatomie bewegt uns jenseits dessen, was wir von Egon Schiele, Francis Bacon oder auch Maria Lassnig kennen. Indem sie gleich einer Chirurgin tiefer liegende Schichten einer fiktiven Anatomie freilegt, lotet die Malerin extreme Befindlichkeiten aus.

Über ihre Verwundeten und Geschundenen hält sie nicht nur Zwiesprache mit persönlichen Szenarien des Schreckens, sondern schafft darüber hinaus Pathosformeln von universeller Gültigkeit. Ihre Körperbilder sind ambivalente Metaphern für die irritierende Komplexität menschlicher Existenz.

Brutal deformiert und oftmals bis auf die Knochen entblößt, wollen die meist weiblichen Protagonistinnen dennoch am Leben bleiben. Auch, dass Waßmers expressiver Gestus von ungebrochener Kraft und Spannung zeugt, ist eine hoffnungsvolle Botschaft, die von ihren schockierenden Bildern ausgeht.“ (Dr. Harald Tesan, Kunsthistoriker)

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