KÜNSTLER MACHEN HELFER SICHTBAR

Künstler machen Helfer sichtbar!
Künstler machen Helfer sichtbar!


Corona und die Folgen der in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen haben gravierende Auswirkungen auf alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Besonders durch die Krise belastet sind MitarbeiterInnen der Kranken- und Altenpflege, die ihre eigene Gesundheit riskieren, um den Schwächsten in unserer Gesellschaft in dieser Zeit beizustehen.

Aber auch die gesamte Kunstlandschaft leidet unter der derzeitigen Situation. Für viele, vor allem selbständige Künstler, gipfelt die Krise zunehmend in einer finanzielle Katastrophe. 

Um den Fokus auf diese beiden oben genannten Berufsgruppen zu richten, hat die Kunst und Design Schule Nürnberg das Projekt KÜNSTLER MACHEN HELFER SICHTBAR ins Leben gerufen. 

Einerseits ist Künstler und Kunstschul-Gründer Reinhard Bienert (der sich über die fränkische Kunstszene hinaus als Maler EZIMO einen Namen gemacht hat), durch die Schließung der Kunst und Design Schule sowie den Ausfall von Ausstellungsmöglichkeiten direkt betroffen. Andererseits beobachtet er die Auswirkungen des anhaltenden Lockdowns im Leben seiner Künstlerkollegen aus nächster Nähe. 

Künstler machen Helfer sichtbar!
Künstler machen Helfer sichtbar!

Nun da viele KünstlerInnen zwischen Aufgeben und dem Warten auf staatliche Hilfen schwanken, möchte Bienert nicht länger tatenlos zusehen. Sein Anliegen: Künstler unterstützen und dabei auf ein wichtiges gesellschaftliches Thema aufmerksam machen – die Wertschätzung der PflegerInnen, die sich zwischen Überbelastung und mangelnder Entlohnung von der Politik ebenfalls immer mehr im Stich gelassen fühlen. 

Die Idee des Projekts KÜNSTLER MACHEN HELFER SICHTBAR ist, dass Maler, insbesondere die, die von ihrer Kunst leben, jeweils eine ihnen persönlich bekannte Kranken- oder AltenpflegerIn porträtieren. Damit würden auf der einen Seite die aufopfernd Helfenden geehrt werden, auf der anderen Seite würden auch die Kunstschaffenden wieder Aufmerksamkeit erlangen. 

Gesucht werden zudem Firmen, Stadt- oder Gemeindeverwaltungen, Kulturämter, Kunst- oder Werbevereine, Institutionen und Einzelpersonen, die bereit sind, ein Honorar für den Künstler zu sponsern. 

Die Porträts dürfen nach Absprache veröffentlicht werden, so zum Beispiel im Rahmen gesonderter Ausstellungen. Für die Sponsoren bietet die Teilnahme eine gute Gelegenheit ihre Unterstützung für die Kunst zu zeigen, für die KünstlerInnen eine Möglichkeit auf sich, ihr Werk und die porträtierten PflegerIinnen aufmerksam zu machen.

Mit dem Nürnberger Porträtmaler Manfred Hürlimann (1. Preis, Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten 2005) hat die Kunstschule nun bereits einen namhaften Künstler für das Projekt gefunden. Aber auch andere KünstlerInnen haben sich mittlerweile gemeldet Porträts beizutragen. Viele weitere dürften folgen. 

Anmeldung als Künstlerin bzw. Künstler oder Sponsor unter ezimo@freenet.de.


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