Im Strafjustizzentrum Nürnberg werden vom 23. April 2026 bis 11. September 2026 Kunstwerke der Fotokünstlerin und Dichterin Ulrike Pichl aus dem Bereich der experimentellen Naturfotografie gezeigt. Jedes Bild aus der Natur wird durch ein von der Künstlerin verfasstes Gedicht ergänzt.

Wie lässt sich Natur jenseits bloßer Abbildung erfassen? Was geschieht im Zwischenraum von Wahrnehmung, Sprache und Bild?
In ihrer künstlerischen Praxis verbindet die Fotografin und Dichterin Ulrike Pichl experimentelle Naturfotografie mit poetischer Reflexion. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Sichtbarkeit und Empfindung: Licht, Atmosphäre und flüchtige Momente werden nicht dokumentiert, sondern in eine sinnlich-intuitive Bildsprache überführt. Jedes fotografische Motiv wird dabei durch ein eigenes Gedicht ergänzt – ein Dialog aus Bild und Sprache, der den Blick erweitert.
24 Bilder laden dazu ein, Natur als Resonanzraum zu begreifen – als etwas, das nicht nur betrachtet, sondern körperlich und emotional erfahren werden kann.



📍 Eröffnung
Donnerstag, 23. April 2026 · 17:00 Uhr
Strafjustizzentrum Nürnberg
(Fürther Straße 114)
Im Rahmen der Vernissage sprechen der Präsident des Landgerichts Nürnberg-Fürth sowie der Kunsthistoriker und Kurator Dr. Alexander Racz. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Rundgang und zum persönlichen Austausch mit der Künstlerin.
📅 Ausstellungsdauer: 23. April – 11. September 2026
🕓 Öffnungszeiten: Mo–Do 8–16 Uhr, Fr 8–14 Uhr
🎟️ Eintritt frei
Näheres zur Vita von Ulrike Pichl und ihrem künstlerischen Schaffen kann der Homepage der Künstlerin entnommen werden: https://www.ulrikesabinechrista.de
Ihre Kunstwerke zeigt sie auch auf Instagram (@ulrikesabinechrista).

Besucherinnen und Besucher können die Kunstausstellung im Strafjustizzentrum Nürnberg während der regulären Öffnungszeiten in den kommenden Monaten besichtigen (montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, freitags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr). Der Eintritt ist frei.



