Offen auf AEG 2015 findet am Wochenende des 19.9. und 20.09.2015, 12 – 19 Uhr auf dem ehemaligen AEG-Gelände an der Fürther Straße in Nürnberg statt und bietet ein umfangreiches und komplexes Kunstprogramm.

Das Kunstevent wird am 19. September 2015 um 12:00 Uhr vom Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly in Halle 20 eröffnet.

In diesem Artikel erfährst du alle wichtigen Informationen, die du für den Besuch von Offen Auf AEG benötigst, um dir einen schnellen Überblick zu verschaffen, die einzelnen Veranstaltungen zu überblicken und nichts zu verpassen!

Dieses Jahr öffnet sich das ehemalige AEG-Gelände zum sechsten Mal der Öffentlichkeit und dem Besucheransturm. Schnell wird klar – Nürnbergs Kunstevent Number One ist erwachsen geworden und kommt im professionellen Gewand daher. Das liegt vor allem daran, dass Auf AEG inzwischen ein gewachsenes und gut funktionierendes Konglomerat verschiedenster Branchen ist. Davon profitiert auch die Kunstbranche.

So wählte erst kürzlich (8.5. – 17.7.2015) die Deutsche Bahn das Gelände in Nürnberg als Ausstellungsort für Arbeiten der Gruppe ZERO aus der hauseigenen Kunstsammlung, die vorher noch nirgends gezeigt wurden.

Offen Auf AEG 2015 – Kunstsammler, Kunststudenten, Kunstfans und ein Wochenende voller Kunst in Nürnberg – Inhaltsverzeichnis

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

  1. GUTE KUNST? WOLLEN! Eine kritische Untersuchung der SØR Rüsche Sammlung Oelde/Berlin – Niederländische Gemälde des 17. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunstwerke aus der Sammlung von Dr. Dr. Thomas Rusche werden in der Halle 20 gegenübergestellt und analysiert.
  2. WERKSCHAU (Halle 15) – Wie jedes Jahr zeigen die Auf AEG ansässigen Künstlerinnen und Künstler in der WERKSCHAU in Halle 15 eine Auswahl ihrer Arbeiten und öffnen Ihre AEG-Ateliers für die Besucher.
  3. COLLIDER in der Akademie Galerie: Die Akademie Galerie Nürnberg präsentiert die Ausstellung COLLIDER der Studenten Ulrike Bild, Lisa Wölfe und Markus Burkard.
  4. Thaler Originalgrafik (Halle 15) – Das Unternehmen Thaler Originalgrafik zeigt in Halle 15 zeitgenössische Druckgrafiken wie Linolschnitte, Lithografien, Radierungen und Siebdrucke von Leipziger Künstlern.
  5. Internationale Kammermusikfestival Nürnberg zeigt in Halle 18 die Ausstellung Eine Geschichte – zwei Seiten.
  6. Wissenschaft auf AEG
  7. Konzerte und Biergarten

KUNSTNÜRNBERG TIPP: KUNSTAUKTION AM SONNTAG, DEN 27. SEPTEMBER 2015, AB 18 UHR IN HALLE 14. AUKTIONATOR: MATTHIAS EGERSDÖRFER

GUTE KUNST? WOLLEN! Eine kritische Untersuchung der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Auf AEG bietet diese Jahr ein interessantes Highlight für die kunstbegeisterten Besucher. So etwas gab es hier noch nicht!

Kuratiert von der promovierten Kunsthistorikerin Teresa Bischoff in Zusammenarbeit mit Studentinnen und Studenten der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg werden ca. 500 Werke aus der Sammlung von Thomas Rusche präsentiert.

Die Besonderheit der Ausstellung liegt in der Gegenüberstellung von Werken niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts und Exponaten von zeitgenössischen Künstlern – alle Exponate sind Teil der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin.

Die reiche Rusche-Sammlung wird von Teresa Bischoff und den Akademiestudenten auf fünf Kriterien hin untersucht.

Was ist die SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin?

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Erklärtest Ziel von Thomas Rusche ist es, mit Hilfe seiner Sammlung einen Diskurs zwischen zeitgenössischer und altmeisterlicher Kunst anzustiften und zu führen.

Die wurde bereits in der Publikation Eros und Thanatos – Zeitgenössische Kunst der SØR Rusche Sammlung im Dialog mit Alten Meistern bei Amazon (Affiliated Link) angeregt.

Und dafür ist die Sammlung, deren Grundstock im 19. Jahrhundert gebildet wurde, hervorragend geeignet. Sie umfasst über 4000 Kunstwerke, vor allem Niederländischer Barockmalerei des 17. Jahrhunderts und Arbeiten zeitgenössischer Künstler.

Die Sammlung setzt sich aus Gemälden, Druckgrafiken, Zeichnungen und Skulpturen zusammen. Im Jahr 2004 begann Rusche neben den Alten Meistern auch Gegenwartskunst aller Gattungen zu sammeln. Teil der Sammlungstätigkeit ist die wissenschaftliche Begleitung und Bearbeitung der wachsenden Sammlung sowie deren Präsentation in Museen auf der ganzen Welt und Metropolen (wie Nürnberg).

Auf AEG wird der Anspruch von wissenschaftlicher Untersuchung und gleichzeitiger Präsentation in den großzügigen Räumlichkeiten wunderbar umgesetzt.

Der Kunstsammler Thomas Rusche

SOR_Rusche_auf_AEG_16

Dr. Dr. Thomas Rusche ist Textilunternehmer und Sammler. Er leitet den Herrenausstatter SØR und sammelt seit früher Jugend Kunst. Beide Lebensschwerpunkte ergeben sich aus der Tradition der Familie Rusche. Thomas Rusche ist in vierter Generation Unternehmer und übernahm 1988 die Geschäftsführung der SØR Rusche GmbH in Oelde/Westfalen (nicht Skandinavien!) von seinem Vater.

Er studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Katholische Theologie im schweizerischen Fribourg und an der FU Berlin. 1991 wurde er an der Universität Fribourg mit der Arbeit „Strategisches Sortimentsmanagement im Handel“ im Fach Wirtschaftswissenschaften promoviert (Dr. rer.). Gute zehn Jahre später, im Jahr 2002, wurde er von der Freien Universität Berlin mit der philosophischen Arbeit „Aspekte einer dialogbezogenenen Unternehmensethik“ erneut promoviert (Dr. phil.).

Thomas Rusche lehrt an der FU Berlin Wirtschaftsethik und an der Otto Beisheim School of Management, Unternehmensethik. Er verfasste Bücher zu den Themenbereichen Sozialethik und Unternehmensethik.

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Unter dem Pseudonym Oskar Lenius hat Rusche High Fashion Kollektionen entworfen sowie verschiedene Publikationen zur Kleidungskultur verfasst. Des Weiteren führt er den Blog Kleidungskultur SØR.

Thomas Rusche ist Patron des Rijksmuseum Amsterdam, deutscher Repräsentant der Weltvereinigung des Internationalen Modegewerbes (IMG) und Kurator plus Stifter des Westfälischen Friedenspreises.

Die Liste von Rusches Aktivitäten könnte ohne Weiteres noch ausführlicher dargelegt werden, doch das erspare ich mir jetzt. Wichtig ist die Erkenntnis, dass sich Thomas Rusche in jedem Lebensbereich aktiv beteiligt und in führenden Positionen versucht einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Würde er nicht so aktiv und intelligent vorgehen, gäbe es auch nicht das spannende Konzept der Ausstellung auf AEG.

Statement zur Ausstellung von Dr. Dr. Thomas Rusche:

„Was ist gute Kunst? Kann man diese Frage im 21.Jahrhundert überhaupt noch stellen, geschweige denn beantworten?

Als Sammler Alter Meister habe ich mich vor 10 Jahren auf das Feld der zeitgenössischen Kunst vorgewagt. Die Szene ist hipp, es locken coole Vernissagen, Glamour und ganz viel VIP-Prestige.

Junge Künstler brechen bereits Auktionsrekorde, werden in Rankinglisten gehypt und durch ein weltweites Netzwerk von Monopolgaleristen, Investmentflippern und Ausstellungsmachern protegiert. Wie beeinflussen mich diese mehr oder weniger durchschaubaren Marktmechanismen? Gibt es beim Aufbau meiner Sammlung vielleicht sogar gewichtigere Kriterien guter Kunst?

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Jenseits von Marktwert und Bling Bling helfen mir natürlich Bauchgefühl und gesunder Menschenverstand. Idealerweise ergänzen sich Intuition und Konzeption. Wenn mich ein Kunstwerk ins Mark trifft und meiner Sammlungsidee entspricht kaufe ich.

Meine Alten Meister haben in der Kunstgeschichte, die mir ein wichtiger Ratgeber ist, längst ihren Stellenwert. Wie aber kann ich die zukünftige Bedeutung eines jungen Künstlers einschätzen? Wird das heute entstandene Werk seinen Platz im Gedächtnis der Kunstgeschichte finden und in 100 Jahren im Museum zu bewundern sein?

Es ist trotz und gerade angesichts der wachsenden Veränderungsdynamik unserer Zeit meine Überzeugung, dass mir die Historie hilft das Jetzt zu verstehen und das Morgen vorherzusehen.

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Wie könnten nun aus 500 Jahren abendländischer Kunstwissenschaft Kriterien guter Kunst abgeleitet werden – valide Kriterien mittels derer ich zumindest approximativ die zukünftige Bedeutung eines Kunstwerkes zu beurteilen vermag?

Zu dieser herausfordernden kunstwissenschaftlichen Fragestellung leistet die Ausstellung Gute Kunst? Wollen! in Nürnberg einen wichtigen Beitrag:

Auf  6000m2 werden über 500 Exponate der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, sowohl alte Meister, als auch zeitgenössische Objekte hinsichtlich folgender 5 Kriterien  überprüft:

Handwerkliches Können ☆ Schönheit ☆ Kunstwollen ☆ Innovation ☆ Diskurswürdigkeit.

Bereits die Vorbereitung der Ausstellung hat mir einen neuen Blick auf die Objekte eröffnet, die ich in den letzten 10 Jahren mit Lust und Leidenschaft  zusammengetragen habe. Nach einem Jahrzehnt der Akkumulation werden mir diese Königskriterien guter Kunst helfen konsequent zu selektieren und die Sammlung durch den Ankauf weiterer Meisterwerke zu bereichern.“ Dr. Dr. Thomas Rusche, Pressemitteilung.

Welche Werke sind Auf AEG zu sehen?

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Um die 500 Exponate werden in Halle 20 auf 6000 m2 präsentiert.

Von den niederländischen Altmeistern aus dem 17. Jahrhundert werden unter anderem Jan van Goyen, Pieter Claesz und David Teniers und Michaelina Wautier gezeigt.

Aus der Gegenwart sind Werke von Neo Rauch, Marlene Dumas, Tracey Emin, Phyllida Barlow, Cecily Brown, Olga Chernysheva, Karin Kneffel, Alicja Kwade, Nobuyoshi Araki, David Schnell, Nicola Samori, Werner Tübke, David Lynch, Jonathan Meese und vielen mehr zu sehen.

Die gesamte Künstlerliste im Überblick:

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Christian Achenbach | Nobuyoshi Araki | L. C. Armstrong | Artists Anonymous | Jan Asselijn | Martin Assig | Stephan Balkenhol | Phyllida Barlow | Daniel Behrendt | Abraham Hendricksz. van Beyeren | BEZA | Cornelis Biltius | Jacob Biltius | Irene Bisang | Norbert Bisky |Anna Bittersohl | Steven Black | Andreas Blank | Abraham Bloemaert | Anthonie van Borssom | Leonard Bramer | Birgit Brenner | Cecily Brown | Thorsten Brinkmann | Bernhard Buhmann | Jonas Burgert | Olga Chernysheva | Manuele Cerutti | Marcin Cienski | Pieter Claesz | Jacques Adolphsz. de Claeuw | Edwaert Collier (Colyer) | Mat Collishaw | Gustave Courbet (et Atelier) | Anthony Jansz van der Croos | Cornelius Gerritsz. Decker | Marie Mireille Delisme | Birgit Dieker | Jan Dörre | Stephanie Dost | Sven Drühl | Jacob Duck | Marlene Dumas | Willem Cornelisz. Duyster | Wolfram Ebersbach | Marcel van Eeden | Martin Eder | Nicolaes Eliasz. Gen. Pickenoy | Otmar Ellinger d. J. | Tom Ellis |Tracey Emin | Pavel Feinstein | Martin Galle | Cornelis Norbertus Gysbrechts | Sieghart Gille | Jan Pauwel Gillemans d. Ä. | Johannes Glauber | Ari Goldmann | Jan Josephsz. van Goyen | Maike Gräf | Philip Grözinger | Jana Gunstheimer | Sten Gutglück | Dirck Hals | Stella Hamberg | Paule Hammer | Jim Harris | Egbert Jaspersz. van Heemskerck d. Ä. | Katrin Heichel | Uwe Henneken | Otmar Hörl | Julius Hofmann | Pieter Hugo | Johannes Hüppi | Leiko Ikemura | Michał Jankowski | Oda Jaune | Miriam Jonas | Steffen Junghans | M. Kardinal | Ruprecht von Kaufmann | Inga Kerber | Andrey Klassen | Kai Klahre | Karin Kneffel | Olrik Kohlhoff | Matej Kosir | Anna Kott | Katarzyna Kozyra | Clemens Krauss | Peter Krauskopf | Sven Kroner | Zofia Kulik | Alicja Kwade | Corinne von Lebusa | Dominik Lejman | Via Lewandowsky | Carina Linge | Pieter van Lint | James Lloyd | Rosa Loy | Yoo Junghyun | David Lynch | Jens Joneleit | Vera Lossau | Wolfgang Mattheuer | Casey McKee | Nicolaes Maes | Dieter Mammel | Jonathan Meese | Daniel Megerle | Sebastian Meschenmoser | Matthias Meyer | Willem van Mieris |Ingo Mittelstaedt | Ulrik Møller | Jacob van Moscher | Jochen Mühlenbrink | Lada Nakonechna | Nashun Nashunbatu | Rolf Ohst | Hendrik Gerritsz. Pot | Deborah Poynton | Sebastian Nebe | David Nicholson | David Ostrowski | Justine Otto | Catalina Pabón | Nathan Peter |Jochen Plogsties | Jan Symonsz Pynas | Tal R | Vandy Rattana | Neo Rauch | Jan Anthonisz. van Ravesteyn | Willem Romeyn | Daniel Richter |Christoph Rückhäberle | Johannes Rochhausen | Nicola Samori | Titus Schade | Jochen Schambeck | Martin Schepers | Cornelia Schleime | Moritz Schleime | Lothar Schliemann | Aernout Smit | Rigo Schmidt | David Schnell | Uta Schotten | Otto Marseus van Schrieck | Allison Schulnik | Vroni Schwegler | Robert Seidel | Tanja Selzer | Norbert Schwontkowski | John Stark | Secret Stars | Rosi Steinbach | Stefan Stößel | Hendrik van Streeck | Christine Streuli | Thomas Rentmeister | Norbert Tadeusz | David Teniers d. J. | Kathrin Thiele | Alexander Tinei | Michael Triegel | Werner Tübke | Markus Uhr | Pieter Cornelisz Verbeeck | Simon Pietersz. Verelst | Jan Verkolje | Jacobus (Jacomo) Victors | Steve Viezens |Miriam Vlaming | Simon Jacobsz de Vlieger | Herbert Volkmann | Friederike Walter | Michaelina Wautier | Steffi Weigel | Matthias Weischer | D. Witting | Dirck Wijntrack

Dr. Teresa Bischoff – Kuratorin der Ausstellung

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Die Kunsthistorikerin Dr. Teresa Bischoff hat in Erlangen und Rom Kunstgeschichte, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Neueste Geschichte studiert und schloss mit einer Magisterarbeit zum Hans-Sachs-Denkmal (1874) in Nürnberg ab.

Unter der Betreuung von Prof. Dr. Karl Möseneder (em.) wurde Bischoff mit einer Arbeit zum Thema Kunst und Caritas – Leben und Werk der Kunstsammlerin, Mäzenin und Malerin Emilie Lindner im Jahr 2011 an der FAU Erlangen-Nürnberg promoviert.

Wie ihre Dissertation drehen sich Ihre weiteren erschienenen Publikationen um den Themenschwerpunkt Kunstsammlungen und Mäzenatentum im 18./19. Jahrhundert. Mit diesem Expertenprofil ist Bischoff prädestiniert die SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin nun auch Auf AEG zu präsentieren und einer kritischen Untersuchung zu unterziehen.

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Außerdem ist Teresa Bischoff Wissenschaftliche Mitarbeiten für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, womit auch die Kooperation mit den Studenten der Akademie anlässlich der Ausstellung GUTE KUNST? WOLLEN! Eine kritische Untersuchung der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin geklärt ist.

Die Ausstellung wurde im Vorfeld in einem Seminar und mit einer Exkursion der Studenten nach Berlin, um die Sammlung anzusehen, vorbereitet.

Die Beteiligung der Studenten der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

Die Studentinnen und Studenten hatten eine Vielzahl an Aufgaben. Ein wichtiger Punkt auf der To-Do-Liste war die Hängung der Werke in Halle 20, die in diesem Video festgehalten ist:

Im Laufe des Studiums an der Akademie organisieren die Studenten meist in Eigenregie verschiedenste Ausstellung in der Akademie Galerie, der AdBK und auch in anderen Städten und Ländern.

Die Studenten lernen hierbei natürlich auch alle Anforderungen des Transports, der Kunstpräsentation und Hängung der eigenen Kunstwerke. Neu war den Studenten bei den Aufbauarbeiten zur GUTE KUNST? WOLLEN! – Ausstellung sicherlich der Umgang mit jahrhundertealten Gemälden aus Sammlungsbesitz.

Die Studenten lernen also bei dieser einzigartigen Gelegenheit ältere Kunstwerke kennen und schätzen und bekommen so neue Inspirationen für ihr eigenes, aktuelles Kunstschaffen.

Außerdem konnte Teresa Bischoff die Stundeten mit kunsthistorischen Fragestellungen bekannt machen und zeigen, dass man eine Ausstellung unter verschiedensten Gesichtspunkten gestalten kann.

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Eine gut kuratierte Ausstellung kann mehr als nur die Exponate zeigen und den Betrachter in die Räume schicken. Ein gutes Konzept und dessen Umsetzung macht das Kunsterleben und – verständnis viel lebendiger. Leider geht das nicht immer.

Im Falle der Rusche-Sammlung konnte Teresa Bischoff jedoch aus dem Vollen schöpfen und hat so ein geistreiches und spannendes Konzept erstellt. Und das Konzept ist voll aufgegangen. Anhand dieser Ausstellung kann man viel über Kunst lernen und sehen wie verschiedenen Künstler in verschiedenen Zeiten Kunst schufen und auf künstlerische Probleme reagierten sowie diese Lösen. Da sind übrigens die alten Niederländer gar nicht so weit entfernt von den Zeitgenossen.

Die kritische Untersuchung der Kunstsammlung SØR/Rusche

Was ist »gute Kunst«? Kann diese Frage überhaupt gestellt, oder gar beantwortet werden?

Im Laufe der letzten fünf Jahrhunderte haben sich unterschiedliche Beurteilungskriterien herauskristallisiert.

Nachzuspüren, ob diese heute noch Gültigkeit haben oder vielmehr andere Faktoren wie Glamour und Kunstmarktpräsenz zählen, dazu lädt die kommende Ausstellung den Besucher ein.

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

  • Reicht ein offensichtliches, handwerkliches »Kunst können« aus um zu einem qualitätsvollen Kunstergebnis zu kommen?
  • Darf man heute von einem Kunstwerk noch erwarten, dass es schön ist?
  • Gibt es »Kunstschönheit« ohne die Gefahr der belanglosen Gefälligkeit?
  • Oder verstellen diese ersten zwei Kriterien eher den Blick auf die Intention des Künstlers, sein »Kunst wollen«, das stets den Ausgangspunkt darstellt.
  • Ist die Idee, der kreative, geistige Prozess nicht das Ureigenste und Eigentliche eines jeden künstlerischen Schaffensprozesses?
  • Welches Gewicht erhält die »Innovation« der neue Blick auf Altbekanntes, der Wechsel gegen den Mainstream als Qualitätskriterium gerade in unserer Zeit, in der doch alles bereits schon einmal da gewesen zu sein scheint?
  • Ist das Kennzeichen großer Kunst ihre »Diskurswürdigkeit«?
  • Bedarf es einer gesellschaftlichen Relevanz, oder darf sich Kunst auch unpolitisch und überzeitlich geben? (Fragenkatalog laut Pressetext)

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Die Halle 20 auf AEG ist in fünf mit verschiedenen Farben markierte Bereiche eingeteilt, die sich folgenden fünf Themen widmen.

  • Handwerkliches Können
  • Schönheit
  • Kunstwollen
  • Innovation
  • Diskurswürdigkeit

Beispielsweise zeigt der erste Bereich „Handwerkliches Können“ feinmalerische Werke niederländischer Barockkünstler neben einem grob und schnell gepinselten Jonathan Meese.

Der Bereich „Schönheit“ zeigt Werke des 17. Jahrhunderts neben Gegenwartskunst mit Motiven der „Schönheit“.

Fazit von KUNSTNÜRNBERG

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Die Ausstellung ist aus vier Gründen hervorragend:

  1. Die Sammlung SØR/Rusche ist ist ideal für das maßgeschneiderte Konzept und beinhaltet wirklich beindruckende Werke. Es macht einfach Freude durch die Halle zu gehen und tolle Kunst zu betrachten.
  2. Das Konzept der Kuratorin Teresa Bischof ist gut auf die Sammlung angewendet worden und funktioniert einwandfrei. Größere Museen können sich davon ein Scheibe abschneiden.
  3. Die Studenten haben die Werke, teils in Petersburger Hängung, sehr gut in der Halle platziert und ästhetische Sichtachsen geschaffen, die Bezüge auch zwischen den verschiedenen Themenbereichen herstellen. Die Studenten konnten viel lernen und neue Inspirationen für die eigenen Kunst sammeln.
  4. So etwas gab es in dieser Form noch nie Auf AEG und beweist, dass Nürnberg auf große Kunstschauen ohne Weiteres meistern kann. Auf AEG wird damit zu einer wichtigen Kunstlokation in Deutschland.

Gute Kunst? Wollen!  – Die Publikation zur Ausstellung

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015

Die Ausstellung wird von der Publikation Gute Kunst? Wollen! begleitet und erschlossen. Der Band wurde von Prof. Dr. Ulrich Großmann (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg), Prof. Dr. Lars Blunck und dem Sammler Dr. Dr. Thomas Rusche herausgegeben.

Die Texte stammen von der Kuratorin Dr. Teresa Bischof und das Vorwort verfasste Prof. Dr. Horst Bredekamp:

,,Die Kunst negiert immer neu, was ihr in ermüdender Wiederholung als Hauptbestimmung zugesprochen wird: als permanenter Ursprung die Geschichte abzustreifen und gleichsam bedingungslos das jeweilige Jetzt zu spiegeln. Sie hat jedoch immer neue Absagen an die Ideologie des Nullpunkts formuliert, und hierfür ist die Ausstellung ein Zeugnis.“

Prof. Dr. Horst Bredekamp

Gute Kunst? Wollen! Ist im Berliner MMKoehn Verlag erschienen und kann auf AMAZON bestellt werden: Gute Kunst? Wollen! (Affiliated Link)

Besucherinformationen zur Ausstellung GUTE KUNST? WOLLEN! Eine kritische Untersuchung der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin

SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015
SØR/Rusche Sammlung Oelde/Berlin Auf AEG, 2015
  • Podiusdiskussion zum Thema Was ist gute Kunst? am Sonntag, den 20. September 2015 um 15:00 Uhr in Halle 20 mit dem Schriftsteller Clemens Meyer und dem Sammler Thomas Rusche.
  • 19. September bis 17. Oktober 2015
  • Halle 20, Auf AEG, Muggenhoferstraße 132/135 – Fürther Str. 244-254, 90429 Nürnberg
  • Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag – 12:00 bis 19:00 Uhr

WERKSCHAU (Halle 15)

WERKSCHAU auf AEG 2015
WERKSCHAU auf AEG 2015

Die Community Auf AEG setzt sich aus einer Vielzahl von Künstlerinnen und Künstlern zusammen, die mit Malerei, Grafik, Skulptur, Objekten, Installationen, Fotografie, Performance, Darstellender Kunst, Konzeptkunst, Zeichnungen, experimenteller Kleidung, Typographie, Kalligraphie und Modedesign vertreten sind.

  • 19./20. September 2015, 12 – 19 Uhr
  • 20. September – 17. Oktober 2015, 12 – 19 Uhr

Teilnehmende Künstler der WERKSCHAU bei Offen Auf AEG 2015 in alphabetischer Reihenfolge

  • Till Augustin
  • Donata Benker
  • Daniel Bischoff
  • Anna Bittersohl
  • Anita Blagoi
  • Karin Blum
  • Oskar Bonstroke
  • Sabine Braun
  • Christina Chirulescu
  • Judith Chrestels
  • Adam Cmiil
  • Carlos Cortizo – Installation, Fotografie
  • Hye Jeong Chung-Lang
  • Cyrena Dunbar
  • Thomas Egerer
  • Sarah Erath (Interview)
  • Philipp Findeisen
  • Julia Frischmann
  • Axel Gercke
  • Jennifer Hauch
  • Caspar Hüter
  • Urban Hüter
  • Eleonora Kirchgessner
  • Sebastian Kuhn
  • Aldona Roza Kut
  • Clemes Lang
  • Chang Min Lee
  • Eunhui Lee
  • Meike Lohmann
  • Linda Männer

  • Peter Maisel
  • Eva Mandok
  • Silke Mathe
  • Lisa Metz
  • Birgit Nadrau
  • Emilia Neumann
  • Christine Nikol
  • Stefanie Nikol

WERKSCHAU auf AEG 2015

  • Andreas Oehlert
  • Maximilian Ostermann
  • Emma Parc
  • Kasia Prusik Lutz (Kunstnürnberg Featured Artist #8)
  • Olaf Prusik-Lutz
  • Tobias Rempp
  • Sina Riese
  • Thomas Riese
  • Christian Rösner
  • Christian Ruckdeschel
  • Dashdemed Sampil
  • Romina Schenone
  • Andrea Schmidt
  • Christiane Scholz
  • Robert Scholz
  • Andrea Sohler
  • Stella Springhart
  • Gerhard Steinle
  • Elizabeth Thalauer
  • Marie Turnea-Luncz
  • Renate Vögele
  • Michael Wanner
  • Christiane Weber
  • Sven Weihreter
  • Jürgen Weiss
  • Weltanschauungsbeauftragte (Philipp Moll & Martin Fürbringer)
  • Anna Wenning
  • Helge Wütscher
  • Fred Ziegler

WERKSCHAU auf AEG 2015

WERKSCHAU auf AEG 2015

WERKSCHAU auf AEG 2015

WERKSCHAU auf AEG 2015

WERKSCHAU auf AEG 2015

OFFENE ATELIERS

19. / 20. September, 12.00–19.00 Uhr

Offen auf AEG 2015 - Lageplan

Offen auf AEG 2015 – Lageplan

Haus 1

  • Christiane Scholz

Haus 14

  • Maryam Fahimi
  • Assad Bina Khahi
  • Sebastian Kuhn, Sabine Braun
  • Hye Jeong Chung-Lang

Halle 17

  • Harald Hanek
  • Alexander Seiler

Halle 61

  • Caspar Hüter
  • Urban Hüter
  • Emilia Neumann
  • Carola Zechner

Bau 74 (Caf im 3. OG)

  • Donata Benker
  • Daniel Bischoff
  • Anna Bittersohl + Gastkünstler (GK) : Philipp Kummer
  • Karin Blum
  • Oskar Bonstroke
  • Anja Bortezki
  • Christina Chirulescu
  • Judith Chrestels
  • Adam Cmiel
  • Carlos Cortizo
  • Andre Debus + GK: Johann Sturcz
  • Yvonne Degrell + GK: Agnes Ritli
  • Cyrena Dunbar
  • Thomas Egerer
  • Werner Engels
  • Philipp Findeisen
  • Julia Frischmann
  • Francesca Gammicchia
  • Axel Gercke
  • Anna Handick
  • Mariagrazia Huaman
  • Ulla Jakob
  • Kilian Keller
  • Gerhard Kij
  • Aldona Kut
  • Chang Min Lee
  • Eunhui Lee
  • Meike Lohmann
  • Kasia Prusik-Lutz
  • Olaf Prusik-Lutz
  • Peter Maisel
  • Eva Mandok + GK: Peter Weinstein
  • Linda Männel + GK: Meike Männel)
  • Silke Math
  • Helen McLaren
  • Lisa Metz + GK: Ursula Trebitz
  • Birgit Nadrau
  • Christine Nikol
  • Andreas Oehlert
  • Emma Parc
  • Maximilian Ostermann,
  • Gabriele Reiser
  • Dashdamed Sampil
  • Romina Schenone
  • AndreaSchmidt
  • Thorsten Schröger
  • Maria Schuhmann
  • Andrea Sohler
  • Stella Springhart
  • Gerhard Steinle + GK: Bela Farago
  • Gerlinde Pistner)
  • Elizabeth Thallauer
  • Karin Thrän
  • Hasso von Elm
  • Charlotte von Elm
  • Jason Wallengren
  • Michael Wanner
  • Sven Weihreter
  • Jürgen Weiss
  • Anna Wenning
  • Helge Wütscher
  • Fred Ziegler

Bau 75

  • Anita Blagoi
  • Sarah Erath
  • Eleonora Kirchgessner
  • Clemens Lang + GK: Rike Schiffert-Lang
  • Manfred Sonntag + GK: Carmen Erhorn-Feser)
  • Marie Jeanne Turnea-Luncz
  • Renate Vgele
  • Christiane Weber

Bau 77

  • Till Augustin + GK: Thomas Bischof
  • Christian Rösner
  • Christian Ruckdeschel
  • Tobias Rempp
  • Robert Scholz

Mehr Infos zu den Künstlerinnen und Künstlern findest du auf der Webseite von Auf AEG.

AuktionPLUS in Halle 14, EG

Die Künstler und Künstlerinnen Auf AEG versteigern Arbeiten zu Gunsten der Nepalhilfe.

Die Werke werden eine Woche vor der Versteigerung in einer separaten Ausstellung gezeigt.

  • 19./20. September 2015, 12 – 19 Uhr
  • 24. September – 27. Oktober 2015, 12 – 19 Uhr

Die Versteigerung findet am Sonntag, den 27. September 2015, ab 18 Uhr in Halle 14. Auktionator: Matthias Egersdörfer

Kunstauktion für die Nepalhilfe auf AEG
Kunstauktion für die Nepalhilfe auf AEG

COLLIDER in der Akademie Galerie

COLLIDER auf AEG 2015, während den Aufbauarbeiten
COLLIDER auf AEG 2015, während den Aufbauarbeiten

In der Akademie Galerie Nürnberg Auf AEG präsentieren die Studenten Ulrike Bild, Lisa Wölfe und Markus Burkard ihre Arbeiten unter dem Titel COLLIDER.

Zu der Ausstellung ist auf KUNSTNÜRNBERG bereits ein Artikel erschienen.

Thaler Originalgrafik

Thaler Originalgrafik auf AEG, © Thaler
Thaler Originalgrafik auf AEG, © Thaler

Das Unternehmen Thaler Originalgrafik zeigt in Halle 15 zeitgenössische Druckgrafiken wie Linolschnitte, Lithografien, Radierungen und Siebdrucke von Leipziger Künstlern.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler

  • Art N More
  • Franca Bartholomäi
  • Tilo Baumgärtel
  • Blexbolex
  • Christian Brandl
  • Peter Busch
  • Benjamin Dittrich
  • Tom Fabritius
  • Christoph Feist
  • Sebastian Gögel
  • Henriette Grahnert
  • Sten Gutglück
  • Alexander Gutsche
  • Paule Hammer
  • Franziska Holstein
  • Katharina Immekus
  • Gabriela Jolowicz
  • Annika Kleist
  • Axel Krause
  • Rosa Loy
  • Maribel Mas
  • Stephanie Marx
  • Bastian Muhr
  • Sebastian Nebe
  • Maria Ondrej
  • Vlado Ondrej
  • Jirka Pfahl
  • Jochen Plogsties
  • Claudia Rößger
  • Sebastian Rug
  • Christoph Ruckhäberle
  • Stefanie Schilling
  • Cindy Schmiedichen
  • Anija Seedler
  • Sebastian Speckmann
  • Stefan Stößel
  • Anya Triestram
  • Steve Viezens
  • Matthias Weischer
  • Georg Weißbach
  • 19. / 20. September, 12.00–19.00 Uhr
  • 20. September – 17. Oktober
  • Donnerstag–Sonntag, 12.00–19.00 Uhr

Das Internationale Kammermusikfestival Nürnberg zeigt in Halle 18 die Ausstellung Eine Geschichte – zwei Seiten.

Interntionales Kammermusikfestival Nürnberg und Bridging Arts – Eine Geschichte, zwei Seiten. Ausgehend vom Mythos der EOdysseeC leiten bildende KünstlerInnen, MusikerInnen und SchriftstellerInnen Workshops mit Jugendlichen aus verschiedenen Nürnberger Schulen.

Dabei stehen Fragen nach dem Eigenem, der Heimat, dem Anderen und der Fremde im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der Workshops werden von der Nürnberger Kulturpreistrgerin Verena Waffek in einem konzeptionellen Gesamtwerk präsentiert.  (Pressetext)

  • 19. / 20. September, 12.00–16.00 Uhr

Haus 9

  • Studio Thomas Riese – Thomas Riese: fotografische Arbeiten
  • Sina Riese: Videoinstallation Ferrum Ex Machina
  • KOSI – Projekt reloaded
  • Gast: Konstanze Siegemund: Malerei – INDIGO IST MEIN NAME

Halle 14

  • Fab Lab Region Nürnberg e.V. – Im FabLab ist das ganze Wochenende OpenLab. Das Lab stellt sich vor, als Verein, als Werkstatt, als Veranstaltungsraum.
  • Atelier Rosenrot – Art and Stuff by KIF & copycat
  • Prickelndes in der Brausebar – Atelier Anna G. Wenning (Architektur/Rauminstallation), Martina Kraus (Cafe Zubrot), Doris Kisskalt (vegetarisches und veganes Essen), Rebello ( T-Shirts aus Bambus und Eukalyptus), schwarzwerk fotodesign, Olaf Gross (Secret Song Service), Edda Ru und Ralph Thürauf (The Danceexecutioners
  • Hip-Hop meets Jazz – Performance alle 2 Std.)
  • 19. / 20. September, 12.00–20.00 Uhr (Pressetext)

Wissenschaft Auf AEG

Mit dem Energie Campus Nürnberg (EnCN) und dem technischwissenschaftlichen Forschungszentrum Nuremberg Campus of Technology (NCT) erlauben zwei der renommiertesten Bildungsund Forschungseinrichtungen Deutschlands Einblicke in ihre Arbeit und bieten den Besuchern ein faszinierendes Programm zu den Themen Energie, Nachhaltigkeit und grüne Technologien. (Pressetext)

Haus 8

ENERGIEregion Nürnberg e. V. – Mit über 70 Akteuren aus Wirtschaft, Forschung und Politik sowie Kammern und Verbnden ist die Kompetenzinitiative ENERGIEregion Nürnberg e. V. seit dem Jahr 2001 die zentrale Netzwerkplattform für das Thema Energie & Umwelt in der Metropolregion Nürnberg.

Darüber hinaus stellt sie mit dem Energie-Technologischen Gründer- und Dienstleistungszentrum (etz 2.0) ein breites Dienstleistungsangebot im Bereich Energiewirtschaft und -wissenschaft zu Verfügung.

GRAPHISOFT Center/ CAD-Solutions – Ausstellung NACHTSICHT – Architekturfotografie

  • 19./20. September, 12.00–18.00 Uhr

Haus 11

Nuremberg Campus of Technology (NCT) – Am NCT arbeiten

Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universitt Erlangen- Nürnberg (FAU) und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (TH Nürnberg) gemeinsam daran, neue Technologien von den Grundlagen bis zur Anwendung für die Smart Cities der Zukunft zu entwickeln.

Ausstellung ETechnologieprojekte am NCTC: Informieren Sie sich über die aktuelle Projekte, die am NCT bearbeitet werden. Relaxen und erfrischen Sie sich in unsere City-Lounge in Gebäude 34 und kommen Sie mit den Gestaltern der Smart Cities, den Ingenieuren und Architekten ins Gesprch.

  • 19./20. September, 12.00–18.00 Uhr

Haus 13 / Haus 16

Energie Campus Nürnberg (EnCN) – Der Energie Campus Nürnberg (EnCN) ist ein interdisziplinres Energieforschungszentrum in Bayern.

Im EnCN werden in der Metropolregion Nürnberg existierende Kompetenzen aus Universitt, Hochschule und angewandter Forschung auf dem Gebiet der Energie zusammengeführt. Sechs Forschungsinstitute, 31 Professoren und rund 160 Wissenschaftler aus 13 Fachrichtungen arbeiten auf 5800qm in einem Campus zusammen.

Die gemeinsame Vision besteht in einer Energiewirtschaft, die nachhaltig arbeitet und auf erneuerbaren Energien basiert.

Erfahren Sie Heute, welche Technologien Sie Morgen erwarten. Die Labore und Einrichtungen Haus 16 knnen besichtigt werden und Informationen zu aktuell laufenden Forschungsvorhaben zur Verfügung gestellt werden.

Die Arbeitsgruppe Systemintegration des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) stellt einen Teststand zur .berprüfung von smarten Heizungssystemen zur Regelung der Raumtemperatur vor.

Mit dem Prüfstand kann die tatschliche Heizenergieeinsparung durch die Systeme für verschiedene Gebudetypen sowie deren Auswirkung auf die Raumtemperatur ermittelt werden.

Die entwickelten Testprozeduren mit definierten und wiederholbaren Randbedingungen erlauben einen von realen Gebäuderandbedingungen, wie Dämmstandard, verwendetes Heizungssystem oder Gebäudevolumen, unabhängigen Vergleich.

Das ZAE Bayern – Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e. V. arbeitet an der Schnittstelle zwischen erkenntnisbasierter Grundlagenforschung und angewandter Industrieforschung.

Jährlich führt das Institut eine groe Zahl von Projekten mit der Industrie sowie mit universitren und aueruniversitren Forschungspartnern durch.

Am Standort Auf AEG Nürnberg druckt die Gruppe „Solarfabrik der Zukunft“ des ZAE Solarmodule aus Plastik. U.a. wird ein „Solarpiano“ vorgestellt, das mit einer Taschenlampe zum Klingen gebracht wird.

Das Institut für leistungselektronische Systeme (ELSYS) der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg beschftigt sich in angewandter Forschung und Entwicklung mit Systemen der Leistungselektronik, Antriebstechnik, Embedded Systems und Software.

  • 19./20. September, 12.00–18.00 Uhr

Haus 34

Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) – Die interdisziplinre Forschungsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt ressourcen-schonende Produkte und die dazugehrigen Produktionstechnologien zu erforschen die gewonnenen Erkenntnisse nutzbringend in die industrielle und automobile Anwendung zu übertragen. Entwicklungsprozesse werden interdisziplinr umgesetzt und Kernkompetenzen aus den Ingenieur-, Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften miteinander verbunden.

  • 19. September, 12.00–18.00 Uhr

Werkstatt 141

Halle 14

Kulturwerkstatt Auf AEG – Der 184 qm groe multifunktionale Veranstaltungsraum bietet Raum für Theateraufführungen, Konzerte, Workshops und Vortrge, Tagungen und Nachhaltigkeitsprojekte.

Mit dem Kulturbüro Muggenhof, dem Centro Espaol, dem KinderKunstRaum, der Musikschule Nürnberg sowie der Akademie für Schultheater und Theaterpdagogik präsentieren die fünf Kulturinstitutionen an zwei Tagen bei OFFEN Auf AEG Ausschnitte ihrer Arbeit zum Mitmachen. Wilde, witzige Automaten warten auf die Besucherinnen und Besucher um in Gang gesetzt zu werden!

Denn nur dann prsentieren sie überraschend Theater, Musik, Kunst und mehr. All das, was die fünf Kulturinstitutionen zukünftig gemeinsam in den Stadtteil bringen.

Blicke in die Kulturwerkstatt Auf AEG sind mglich im Rahmen von Baustellenführungen.

  • Samstag und Sonntag jeweils um 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr.
  • Startpunkt ist die Werkstatt 141.
  • 19. / 20. September, 12.00–19.00 Uhr

NUE JAZZ Festival – Das Festival präsentiert kompakt an vier Tagen eine Bandbreite dessen, was der deutsche und internationale Jazz zu bieten hat.

Das Programm zeichnet sich neben seiner musikalischen Qualitt vor allem durch die genreübergreifende Vielfalt und die Experimentierfreudigkeit aus.

Neben dem langjährigen Jazzkenner werden hier auch die Interessen der jüngeren Generation geweckt, die sich über den Hrgenuss hinaus auch über Tanzbarkeit freut.

Natürlich ist uns auch der Zuhrer von bermorgen wichtig: In enger Zusammenarbeit mit dem Referat für Jugend, Familie und Soziales arbeiten wir stets daran, die Jazzmusik auch den Kleinsten nahezubringen. Mit kurzen Konzerten bringen wir den Jazz im Vorfeld in die Kindereinrichtungen des Stadtteils und das Festival endet am Vormittag des fünften Tages mit einem großen Kinderkonzert.

  • 14.–18. Oktober

Nordareal

Konzerte

Die All-Girl-Band Vivian Void erschafft furchtlosen, Instinkt geleiteten Lo-Fi-Sound. Der Belarussisch angehauchte Kraut-Pop von Bambi Davidson begeistert mit trumerischen Melodiebgen vom Synthesizer, dazu ein Brise Vocals und einem Schuss Saxophon.

  • 19. September, 18.00 Uhr

Biergarten

Meister Robrock macht den Schanzenbräu-Biergarten. Die Erstbesiedler machen gemeinsame Sache und bieten den Besuchern im Nordareal die Mglichkeit, kaltes Bier und heiße Speisen zu sich zu nehmen.

120 m, 30 Garnituren und 1000 Liter Bier!

Text und Fotos © Alexander Racz 2015, Kunstnürnberg

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT