Carl Spitzweg – Die Sammlung des Schweinfurter Industriellen Georg Schäfer besitzt über 250 Werke des Münchner Künstlers Carl Spitzweg (1808-1885) und damit den weltweit größten Werkbestand dieses Malers.

Carl Spitzweg: Der strickende Wachtposten, um 1855 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
Carl Spitzweg: Der strickende Wachtposten, um 1855 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Carl Spitzweg – die weltweit größte Sammlung seiner Werke in Schweinfurt.

  • Ausstellungsdauer: 13. April bis 30 November 2014
  • Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr, Donnerstag: 10 – 21 Uhr, Montags geschlossen (außer an Feiertagen)
  • Adresse: Museum Georg Schäfer, Brückenstraße 20, 97421 Schweinfurt

Georg Schäfer und seine Sammlung

Der Industrielle Georg Schäfer sammelte sowohl das Typische als auch das Besondere. Demgemäß stehen in der Präsentation Carl Spitzwegs neben den Pointenbildern die Landschaften aus allen Schaffenszeiten, neben populären Bildinhalten seltene, kaum bekannte, neben den sorgfältig durchgemalten Bildern die freien Studien, feinen Zeichnungen und Skizzen.

Das 19. Jahrhundert war das Jahrhundert der Expansion der Presse und der Karikatur. Es brachte hervorragende Künstler wie Thomas Rowlandson und Georg Cruikshank in England, Honoré Daumier, Paul Gavarni und Jean Ignace Isidore Grandville in Frankreich hervor.

Carl Spitzweg und seine „kluge“ Malerei

In dieser Situation bekannte sich Carl Spitzweg offensiv zur „klugen“ Malerei – politisch ganz ohne umstürzlerische Absicht, im Gegensatz zu manchen seiner ausländischen Zeitgenossen. Jedoch war seine Malerei versteckte Gesellschaftssatire, die in auch in der Ausstellung zu entdecken ist.

Wer Carl Spitzwegs Bildwelt als harmlos und brav-deutsch klassifiziert, kann sich überraschen lassen: Es war einmal (Der strickende Wachtposten), Serenissimus (Er kommt) beweisen in der Ausstellung das Gegenteil.

Über Spitzwegs Lebenszeit hinaus hält sich wacker die künstlerische Zuordnung seiner Werke zum Deutschen und nicht zum Internationalen, was gerade angesichts seiner Landschaften und der Persiflage der Kunstgeschichte unangemessen ist (z. B. Der Adlerjäger, Die badenden Nymphen).

Das Etikett „Hitlers Lieblingsmaler“ beeinträchtigt Spitzwegs Renommee bis heute. Am besten nähert man sich dem Werk Carl Spitzwegs unvoreingenommen.

Carl Spitzweg, Häuschen mit Leiter bei Murnau, 1851 © Museum Georg Schäfer Schweinfurt
Carl Spitzweg, Häuschen mit Leiter bei Murnau, 1851 © Museum Georg Schäfer Schweinfurt

Carl Spitzweg – Maler

Franz Carl Spitzweg wurde als zweiter Sohn des wohlhabenden Kaufmanns Simon Spitzweg am 5. Februar 1808 in München geboren. Sein Vater hatte ihn zum Apotheker bestimmt, und der junge Carl fügte sich: 1832 bestand er das Universitätsexamen als Apotheker mit Auszeichnung.

Er reiste nach Venedig, Florenz, Rom und Neapel und schon 1833/34 findet man ihn im Kreis Münchner Malerfreunde. Autodidaktisch und unabhängig von der Akademie nahm er seine Ausbildung als Maler selbst in die Hand.

Er schloss mit den Malerkollegen Eduard Schleich d. Älteren und Bernhard Stange lebenslange Freundschaft . Um 1835 entstehen die ersten Gemälde. Mit Schleich unternahm Spitzweg über Jahrzehnte zahlreiche Kunstreisen, die ihn nach Oberitalien, nach Wien und Prag, 1851 nach Paris und zur Weltausstellung nach London führten.

Seit 1863 lebte er in seiner letzten Münchner Wohnung, Heumarkt 3, bis zu seinem Tod im Jahr 1885.

Carl Spitzwegs Werke

Als Betrachter lächeln wir über Spitzwegs Darstellungen und Figuren, über die Liebeswerber auf verlorenem Posten, die gähnenden Soldaten im Wachdienst und über die vielen, vielen Sonderlinge. Denn Sonderlinge kennen wir alle. Sie stehen in Carl Spitzwegs Oeuvre im wechselvollen Verhältnis zu Privatem und Öffentlichem. Solche Schilderungen machen den Maler bis heute aktuell.

Carl Spitzweg weckt beim Betrachter Verständnis. Ihm wird nahegelegt, ebenso eine Anekdote aus dem eigenen Erfahrungsschatz beizusteuern. Der Maler gewinnt stets mit derselben Methode die Sympathie des Betrachters. Wie ein Regisseur führt er menschliche Unvollkommenheit vor Augen und deckt die kleinen Fehler und Schwächen auf. Sein skurriler
Wortschatz bleibt über seine Zeit hinaus übertragbar – und seine Kunst im besten Sinne des Wortes kommunikativ.

Gleich mit seiner frühen Bildidee Der arme Poet aus den 1830er Jahren traf Spitzweg die Gemütslage des politisch frustrierten, verarmten Künstlers. Er selbst erlangte zu Lebzeiten nie den Ruhm eines Eduard von Grützner oder Friedrich Volts (das Bild Der arme Poet befindet sich leider nicht in der Sammlung, es sind Reproduktionen in der Ausstellung vorhanden).

Carl Spitzweg in der Ausstellung 

Heute ist Spitzweg ein Begriff in Deutschland. Diese Bekanntheit setzte nach dem Erscheinen der ersten Monographie im Jahr 1913 von Hermann Uhde-Bernays ein. Mit dem Armen Poeten läutete Spitzweg die Geburtsstunde seiner typischen Bildsprache ein, unter anderem des szenisch-anekdotischen Kammerstückes.

Von Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit an hat sich Spitzweg als Fachmaler verstanden. Damit hatte sich für ihn eine Lücke im Geflecht der Spezialisierungen im riesigen Bildermarkt aufgetan.

Wie seine Münchner Malerfreunde Eduard Schleich d. Ä., Bernhard Stange, später auch Eduard Grützner, hat Spitzweg
intensiv gezeichnet. Seine Studien nach der Natur lieferten ihm einen Fundus für Bildideen.

Carl Spitzweg, Serenissimus (Er kommt), um 1870 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
Carl Spitzweg, Serenissimus (Er kommt), um 1870 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Die Ausstellung zeigt Spitzenwerke wie Der strickende Wachtposten, Der Bücherwurm, Der abgefangene Liebesbrief, Der ewige Hochzeiter, Der Kaktusfreund und Bilder aus allen Themengebieten des Künstlers und eine Auswahl von Zeichnungen. Ironisch demonstriert er hehre Vorstellungen und ihr Verkommen in der Realität, zum Beispiel in seinen Soldatenszenen:

Carl Spitzweg: Es war einmal, (Der strickende Wachtposten), um 1850 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
Carl Spitzweg: Es war einmal, (Der strickende Wachtposten), um 1850 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Bilder von friedlichen Soldaten wie auf dem Gemälde Es war einmal (Der strickende Wachtposten), um 1855, sind in ihrer Aussage bewusst widersprüchlich. Da sitzt er also gemütlich auf seiner grasbewachsenen Bastion, vor schönem weißblauen Himmel.

Der Soldat hat sein Strickzeug sinken lassen und lugt dorthin, wo sich links in der Bildtiefe eine beunruhigende Rauchfahne zeigt. Sein Frieden ist gestört, und er mag es kaum glauben. Er springt nicht auf, schlägt nicht Alarm. Er schaut nur, die Hand über den Augen.

Hat hier Carl Spitzweg eine Wunschvorstellung seiner Zeit vergegenwärtigt? Appelliert er für eine friedliche Streitmacht, für politische Enthaltsamkeit und friedliches Sich-Einfügen in die Verhältnisse?

Carl Spitzweg, Fünf Studien nach einem Korporal, um 1850, © Museum Georg Schäfer Schweinfurt
Carl Spitzweg, Fünf Studien nach einem Korporal, um 1850, © Museum Georg Schäfer Schweinfurt

Geschichtlicher Hintergund – Kriege und Spitzwegs künstlerische Reaktion

Die Wirklichkeit um 1850 sah anders aus: Die 1848er Revolution hatte auch in München ihre Auswirkungen gehabt. Immerhin hatte König Ludwig I. von Bayern abdanken müssen. Zwar gab es keine Barrikadenkämpfe wie in Dresden oder Berlin und keine Gefechte wurden geführt, aber Spitzweg konnten die Reaktionen der Mächtigen – Verfolgungen und Erschießungen – nicht verborgen geblieben sein.

Auch später gibt es keine Äußerung des Malers zum Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 oder zur deutsch-französischen Auseinandersetzung 1870/71, an der auch bayerische Truppen an vorderster Front beteiligt waren. Er hat kein Schlachtfeld aufgesucht wie sein Malerkollege Adolph Menzel.

Von hier aus gesehen sind seine müden Soldaten Verharmlosungen eines kriegerischen Jahrhunderts, bei deren Anblick sich der Bürger über die Tatsache der deutschpreußischen Großmacht politisch hinwegtäuschen lassen konnte.

Zeitkritik und Pointen im künstlerische Oeuvre (Gesamtwerk)

Es zeigt sich: Spitzwegs Zeitkritik äußert sich hinter vorgehaltener Hand. Spitzweg gestaltete gerade in seinen Pointenbildern ein Szenario, gestützt auf genaue Beobachtungen von Einzelheiten: Das bekannte Hauptwerk Der Bücherwurm gibt ein Beispiel für seine meisterliche Bildregie. Zwischen dem Schild „METAPHYSIK“, das die Regale unter diesem Begriff klassifiziert, und dem Sternenglobus, zwischen Himmel und Erde, steht der Bibliothekar hoch auf der Leiter. Es ist ein gefährdeter Stand, denn wir sehen nicht, worauf die Leiter ruht.

Es ist eine Bibliothek der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (in einem Schloss?), also der deutschen Aufklärung, denn ihre Schätze sind systematisch nach Wissensgebieten geordnet.

Der Bücherwurm, um 1850 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Licht fällt auf die Figur – als leuchtete ein Scheinwerfer. Der Bibliothekar hat sich festgelesen, das Buch dicht vor den kurzsichtigen Augen. Rühren kann er sich nicht, denn ein Buch hat er zwischen die Knie geklemmt; in seiner rechten Hand hält er ein zweites aufgeschlagenes, und sollte er seine Lektüre beendet haben, würde ihm der unter dem Arm an den Körper gepresste Band sicherlich herabfallen.

Ist das ein weltfremder Gelehrter, der nicht rechts noch links guckt, abgeschirmt von der Außenwelt? Ist ein Buchliebhaber dargestellt, der sich völlig zu Hause weiß? Oder sehen wir einen selbstgenügsamen, totalen Ignoranten, der sein persönliches Glück gefunden hat und darum den Betrachter zum Lächeln provoziert?

Spitzwegs Pointen sind vieldeutig, nicht simpel. Mit seinem Bücherwurm aus der Zeit um 1850 und seinen Darstellungen von Antiquaren hat er zum einen seiner Liebe zum Buch ein Denkmal gesetzt. Zum anderen nimmt er die verbreitete Kritik an dem weltflüchtigen, verschulten Intellektuellen auf.

Carl Spitzweg, Der Kaktusliebhaber, um 1850 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
Carl Spitzweg, Der Kaktusliebhaber, um 1850 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Auf dem Gemälde Der Kaktusliebhaber, um 1850, sind es nicht Bücher, sondern die Kakteen auf dem Fensterbrett, denen die ganze Liebe des Büroangestellten gehört. Er steht vor der grauen Wand; oben zeigt die Uhr unerbittlich die verrinnende Zeit an. Er hat sich in seiner Amtsstube geradezu verbarrikadiert. Bücher- und Aktenstapel schotten ihn vom Betrachter ab.

Der Festungsplan an der Wand ist ihm gerade recht. Krug und Schüssel machen ihn tagsüber autark, Mantel und Zylinder weisen auf das Nachhausegehen. Durch das oben geöffnete Fenster flutet Licht in die Stube. Es lässt seinen grünen fußlangen Rock aufleuchten und das prachtvolle Rot der Tischdecke, ein Fremdkörper in diesem Büro, der signalisiert: Dieser Amtmann hat Gefühle.

Ein Wunder ist geschehen: Dem dicken Kaktus ist – vielleicht nach vielen Jahren – eine rote Blüte entsprungen! Der Schreiber beugt sich dem Kaktus entgegen. Diese innige Beziehung zwischen Mensch und Pflanze ist komisch. Aber sie hat auch einen tragischen Aspekt, denn wie einsam muss ein Mensch sein, dass er sich stachelige, stumme Kakteen als Objekte seiner Liebesgefühle ausgesucht hat.

Carl Spitzwegs Landschaften

Spitzwegs Humor ist nicht eindimensional, sondern er lotet in Geheimnissen menschlicher Emotionen. Die ausgestellten Landschaften weisen Spitzweg als Künstler aus, der die Barbizon-Maler studiert hatte. Ein Meister des Freilichts – obgleich er immer im Atelier gemalt hat.

Carl Spitzweg, Badende Nymphen, 1870/75 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
Carl Spitzweg, Badende Nymphen, 1870/75 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Motiv und Ausarbeitung des idyllischen Bildes Badende Nymphen, 1870/75, finden ihre Vorbilder in Waldlandschaften mit Figurengruppen von Narcisse Diaz de la Peña oder von Jules Dupré. Beide waren mit Werken auf der I. Internationalen Kunstausstellung im Münchner Glaspalast im Jahr 1869 vertreten, Diaz zumal mit Badenden, und Spitzweg wird diese Riesenschau mit 4.500 Kunstwerken eingehend studiert haben.

Vielleicht ist deshalb die französische Komponente in diesem Bild besonders deutlich. Eins jedoch hätten die Landschafter von Barbizon- Fontainebleau niemals zugelassen, nämlich dass die Nymphen, die eher Bauerndirnen sind, von Zwergen beobachtet werden und damit Märchenhaftes hineintragen, das die naturnahe Realität von Wald, Gewässer und Figuren stört, ja ironisch in Frage stellt.

Das hingegen ist Spitzwegs eigene Zutat. Indem der Künstler den Betrachter über die kleinen Voyeure lächeln lässt, bedeutet er ihm zugleich: Auch der Betrachter ist Voyeur.

Carl Spitzwegs künstlerische Entwicklung

Der Entwicklung Carl Spitzwegs kann in dieser Ausstellung nachgespürt werden, zum Beispiel anhand der Figur im Raum. Bis um 1860 sind die Figuren in der Malerei durch ihre Konturen vom Umraum abgesetzt. Dann aber bettet sie die Farbtextur ein.

Der Naturforscher in den Tropen, 1835, ist eines seiner frühesten Figurenbilder. Es ist in Linien entworfen, dann hat er die Zeichnung mit Farben illuminiert. In festen Konturen setzt sich also die Figur von dem umgebenden Bildraum ab.

 

Carl Spitzweg, Der Mineraloge in der Grotte, um 1880 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
Carl Spitzweg, Der Mineraloge in der Grotte, um 1880 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Stellt man dieser Arbeit das Gemälde Der Mineraloge in der Grotte, gegen 1880, gegenüber, so ist die malerische Entwicklung erkennbar. Sie beruht nun in den vielfachen Abstufungen der Farben, der ausgeklügelten Bildgestalt und der veränderten Figurenauffassung.

In den fünfziger und sechziger Jahren geht der satirische Aspekt zunehmend in die Idylle auf. Badende am Waldsee oder im Felsennest, Mädchen auf Waldwegen, schlafende Nachtwächter in fahl beleuchteten Städten, Mönche und Eremiten lesen, angeln und spielen selbstvergessen Geige – dies sind Themen der späten Schaffensphase. Ein Lebenszustand in Gelassenheit und meditativer Ruhe wird gefeiert.

In diesen Sinnzusammenhang gehören die Orientbilder und die Betenden vor Waldkapellen und Wegkreuzen. Literarische Themen geben Motiven aus Märchen, Sagen und Bibelgeschichten vor. Die Ausstellung zeigt auch, dass in den sechziger Jahren die Landschaften bedeutsam werden.

Carl Spitzweg – Galerist und Verkäufer

Carl Spitzweg war ein der Welt zugewandtes Organisationstalent, sein eigener Galerist und Verkäufer. Zu Lebzeiten verkaufte Spitzweg in Eigenregie annähernd 480 Gemälde, wobei er mit dem Einsatz von Agenten, seiner Kontaktpflege zu den Kunstvereinen in ganz Deutschland und der Werkpräsenz im Ausland bis nach Amerika äußerst versiert und geschäftstüchtig vorging.

Mit den Worten des „Dutzenddichters“ Carl Spitzweg gesprochen, zählt die Treue zum eigenen Fach: „Das Schönste, was der Dichter singt. / Unmöglich ist’s zu malen / Das Schönste, was der Maler bringt, / Mit Worten nicht zu lallen.“ Trubel und Ablenkungen überließ er gerne anderen.

(Pressetext von Sigrid S. Bertuleit, 2002 und 2014)

Der Spitzwegexperte Jens Christian Jensen

Die Ausstellung steht zu Ehren des Kunsthistorikers und Spitzwegexperten Jens Christian Jensen (geb. in Lübeck am 11. Mai 1928 – gest. am 6. April 2013). Sie basiert auf seinen Forschungen, die ihn ein Leben lang fesselten.

Der ausgewiesene Museumsmann Jens Christian Jensen, dessen Urteil stets stichhaltig, prägnant und von lebenskluger Weitsicht getragen war, gehört zu den großen Geistern der Kunstgeschichte seiner Generation.

Spitzer Humor gehörte zu seinem Wesen – sein Brückenschlag zu dem Künstler Carl Spitzweg, dessen gesamtes Oeuvre er dem Publikum und der Wissenschaft erschloss. Er vermochte die große Dimension der Bildwissenschaften abzudecken, ob Menzel, Pollock, Nazarener oder Schumacher.

Zu seinen Lebensstationen gehörten:

  • Direktor der Kunsthalle zu Kiel der Christian- Albrechts-Universität von 1971 bis 1990
  • langjähriger wissenschaftlicher Berater der Sammlung Georg Schäfer in Schweinfurt
  • Mitglied im Kuratorium der Sammlung-Dr.-Georg-Schäfer-Stiftung, Schweinfurt und Mitglied im Museumsbeirat des Museums Georg Schäfer.

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